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Welche Bausteine sind wichtig, um die Stadt zu beleben? Darüber hat sich der Künstler Andreas Sarow Gedanken gemacht.  Ketterl
Welche Bausteine sind wichtig, um die Stadt zu beleben? Darüber hat sich der Künstler Andreas Sarow Gedanken gemacht. Ketterl
12.10.2018

Bertha-Benz-Gedenkparkplatz und Co.: So will Andreas Sarow Pforzheim verändern

Pforzheim. Die Bewerbung Pforzheims als Kulturhauptstadt ist vom Tisch. Nicht aber die Idee, die Stadt mit Hilfe von Kunst und Kultur weiterzuentwickeln und voranzubringen. Zumindest nicht für den Pforzheimer Künstler Andreas Sarow, der am Donnerstag einer Gruppe um Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler, Gerhard Baral (Ornamenta) und Kulturamtsleiterin Angelika Drescher seine Ideen dazu vorgestellt hat. Auch der PZ präsentierte er am Freitag sein Konzept, in dem unter von einem Bertha-Benz-Gedenkparkplatz auf dem Plateau am Leopoldplatz die Rede ist.

Im Grunde genommen geht es ihm aber nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um „eine neue Geisteshaltung bezüglich der Positionierung und Entwicklung der Stadt“. Dabei hofft er auch auf die Impulse andere Künstler und die finanzielle Unterstützung von Sponsoren. Vieles, so betont er, sei auch aus dem Bestand heraus möglich. Eine These: Den ersten Eindruck von der Stadt bekommen Besucher aus der Autofahrer-Perspektive oder der Studenten-Perspektive. Er legt sein Augenmerk deshalb auf die vier Einfallstraßen der Autobahn sowie die Bundesstraßen 294 und 463. „Eine Sonderstellung hat der Hochschul-Campus, der nicht nur ein Ort, sondern ein gedankliches Epizentrum der Studierenden sein muss“, sagt Sarow. Ein weiterer Baustein seines Konzepts: ein Frühwarnsystem durch das Bauamt für alle Abriss- und Sanierungsgebäude für temporäre Kunst im öffentlichen Raum. Als Beispiele nennt er die „Neue Weiche“, das „i-Dipfele“ und den Kohlebunker.

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