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25.06.2015

Bertha-Benz-Halle steht vor der offiziellen Eröffnung

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Para-Sport-Clubs Pforzheim sind alle Pforzheimer und natürlich auch Sportbegeisterte von außerhalb herzlich zur Besichtigung der Halle eingeladen. Der Öffentlichkeit wird die Sporthalle am Samstag ab 13 Uhr mit dem 48. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier erstmals vorgestellt, um 18 Uhr findet das Rollstuhlbasketball-Länderspiel U22 Deutschland gegen Österreich statt. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann um 14, 15 und 16 Uhr an einer der Führungen durch die Halle teilnehmen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Die neue Bertha-Benz-Halle bietet Platz für 2000 Zuschauer und steht außerhalb des Schulsports für den Vereinssport und große Sportveranstaltungen bereit. Im Bereich des Volleyball-Spielfeldes beträgt die „lichte Höhe“ stolze 12,50 Meter, so dass auch internationale Volleyballwettkämpfe ausgerichtet werden können und die Sporthalle für Anforderungen an nationale Spiele gerüstet ist.

„Mit der neuen Bertha-Benz-Halle eröffnen wir eine großartige Schulsporthalle im Herzen der Stadt und zugleich eröffnen wir dem höherklassigen Sport hervorragende Perspektiven“, so Bürgermeisterin Monika Müller. Zudem werde die neue Halle zu einer Verbesserung für die Hallensport treibenden Vereine im Trainings- und Spielbetrieb führen.

Im Dezember 2007 hatte der Gemeinderat die Weichen für das Großprojekt gestellt, für das insgesamt Kosten in Höhe von 43 Millionen Euro angesetzt wurden – davon 16,2 Millionen Euro für die Sporthalle. Nachdem der Neubau des Hilda-Gymnasiums im Mai 2012 auf dem ehemaligen Parkplatz „Daub“ fertiggestellt werden konnte, wurde anschließend das bestehende Schulgebäude abgebrochen und an dieser Stelle mit dem Bau der Dreifeld-Sporthalle begonnen.

Ergebnis eines Wettbewerbes

Diese weist eine Nutzfläche von 4 000 Quadratmetern auf und ist mit neuesten Techniken ausgestattet, etwa mit einer prozessor-gesteuerten LED-Anzeigetafel und Beschallungsanlage, einer Regiekabine sowie einem Fernseh-Übertragungsanschluss für einen Übertragungswagen.

Sporthalle und Gymnasium wurden über die großzügige, teilweise zweigeschossige, als Aula nutzbare, multi-funktionale Eingangshalle erschlossen. Diese kann bei Veranstaltungen, je nach Bedarf, räumlich der Schule oder der Sporthalle zugeordnet und auch separat genutzt werden. Der Neubau erfolgte auf dem Wettbewerbsergebnis des Karlsruher Architektenbüros Rossmann & Partner.

Künftig wird die Halle an den Schultagen tagsüber für den Schulsport, ab 18 Uhr von den Sportvereinen genutzt. An Wochenenden und schulfreien Tagen steht sie dann für sportliche Veranstaltungen unterschiedlicher Art zur Verfügung.

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