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08.12.2009

Beschuldigte im Derivate-Fiasko äußern sich nicht

PFORZHEIM. Zum Inhalt des Berichts der Gemeindeprüfungsanstalt könne und werde sie sich nicht äußern, sagte die frühere Oberbürgermeisterin Christel Augenstein zur PZ. „Der Bericht ist vertraulich, so werde ich ihn auch behandeln.“ Außerdem handle es sich um ein schwebendes Verfahren, schon deshalb „werde ich mich zu keiner Äußerung hinreißen lassen“. 

Sie habe den Bericht der Gemeindeprüfanstalt am Montagabend erhalten, sagt die beurlaubte Stadtkämmerin Susanne Weishaar. „Ich muss ihn mir erst einmal anschauen.“ Darüber hinaus handle es sich ja auch um ein laufendes Ermittlungsverfahren, zu dem sie nichts sagen wolle. Sie lasse sich aber aus diesem Grund anwaltlich vertreten.

Für Presseauskünfte in ihrer Angelegenheit sei eigentlich der städtische Pressesprecher Michael Strohmayer tätig, da sie sich ja noch bis zum 31. März 2010 in Diensten der Stadt Pforzheim befinde. Ob der Pressesprecher oder sie selbst gegenüber der Öffentlichkeit ihre Position vertrete, „dazu muss ich erst klären, wo wir stehen.“