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Die Schüler der Vorbereitungsklasse 2 – Dimen, Washin, Sidra und Hasan (von links) –, ihre Lehrerin Zainab Sahabi (rechts) und Schulleiter Andreas Renner freuen sich über den Besuch von Hanan al-Hroub. Foto: Seibel
Die Schüler der Vorbereitungsklasse 2 – Dimen, Washin, Sidra und Hasan (von links) –, ihre Lehrerin Zainab Sahabi (rechts) und Schulleiter Andreas Renner freuen sich über den Besuch von Hanan al-Hroub. Foto: Seibel
10.05.2016

Beste Lehrerin der Welt: Hanan al-Hroub besucht Pforzheimer Insel-Schule

Pforzheim. Als Hanan al-Hroub nach einer guten halben Stunde die Kinder der Vorbereitungsklasse 2 der Insel-Grundschule verlässt, klatscht sie viele kleine Hände ab. Die Schüler könnten ihre sein – im rund 3000 Kilometer entfernten Ramallah, der Stadt im palästinensischen Autonomiegebiet im Westjordanland.

Dort unterrichtet sie knapp 30 Siebenjährige. Für ihren unkonventionellen Unterricht der Zweitklässler wurde die 43-jährige Mutter von fünf Kindern zur Lehrerin des Jahres gewählt – Hanan al-Hroub sei die beste Pädagogin der Welt, urteilte eine Jury. Verbunden mit der Auszeichnung der Varkey Foundation war ein Preisgeld von einer Million Dollar. Aus dem Vatikan verkündete Papst Franziskus die Entscheidung der internationalen Jury per Videoschaltung zur Gala-Veranstaltung in Dubai.

Nun also die Insel-Grundschule. Warum Pforzheim? „Weil die Schule prädestiniert ist und weil Pforzheim auf dem Weg von Stuttgart nach Bad Wildbad liegt“, sagt Roswitha Theilmann, beim Staatlichen Schulamt zuständig für die Fortbildung von Lehrern als Pädagogen für Vorbereitungsklassen für Kinder mit Migrationshintergrund – und für die Organisation der Bildungsreise. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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