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Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Timo Handschuh sorgte für den gelungenen Auftakt beim „Tag der Musik“.   Frommer
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Timo Handschuh sorgte für den gelungenen Auftakt beim „Tag der Musik“. Frommer
Die Formation „Marrón“ gefiel mit eigenen Songs.
Die Formation „Marrón“ gefiel mit eigenen Songs.
21.02.2016

Besucher strömen zur Veranstaltung ins Kulturhaus Osterfeld

Großer Besucherandrang beim „Tag der Musik“ im Kulturhaus Osterfeld: Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim (SWDKO) unter der Leitung von Timo Handschuh sorgte für den gelungenen Auftakt im großen Saal.

Zwischen den drei vom Orchester dargebotenen Weisen von Skrjabin, Grieg und Stamitz wandten sich Eva-Maria Heinz, Andreas Michel, ihr Nachfolger als Sprecher bei der Sektion Musik des Pforzheimer Kulturrats, und in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Gert Hager Stadtrat Rolf Constantin (CDU) an das Publikum. Durchgängiger Tenor: Eine derart vielfältige Veranstaltung wie der „Tag der Musik“ ist dafür prädestiniert, Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen.

Die weitere Marschroute der Veranstaltung hatte Koordinatorin Katinka Rabenseifner vom Kulturhaus Osterfeld im Vorfeld so beschrieben: Jede Formation hat Zeit für eine Performance von 20 Minuten Dauer. In den sich anschließenden zehn Minuten sollen die Osterfeld-Besucher Gelegenheit haben, den jeweils für sie interessantesten Saal für die nächste Darbietung aufzusuchen.

Gesagt, getan: Unmittelbar nach dem Auftritt des SWDKO zelebrierte die Penthouse Jazzband im Osterfeld-Restaurant „Comedia“ die ewig junge „Bourbon Street Parade“ und im Singsaal präsentierte der Verein für klassisch-türkische Musik filigrane orientalische Musik mit Chorgesang.

Wesentlich wuchtiger ging es im Malersaal zur Sache: Die Musikerinitiative Pforzheim (MIPF) brachte die siebenköpfige Formation „Marrón“ auf die Bühne. Die Band um Sänger Markus Braun gefiel mit eigenen Songs wie „Blinder Passagier“, angereichert mit Akkordeon, Trompete und zwei E-Gitarren. Die eingängige Mischung aus Polka, Blues, Walzer und Rock ging mindestens so direkt ins Tanzbein wie die Rhythmen des vom evangelischen Pfarrer (Bruder) Martin Ngnoubamdjum angeführten Vereins „Afrika Präsenz“.

Ohnehin ums Tanzen ging es bei den beiden Aufführungen der Ballettschule Sabine Roser, während das von Eva-Maria Heinz beschworene „wertvollste musikalische Instrument“ – die Stimme – bei den Darbietungen fünf verschiedener Chöre voll zur Geltung kam.

Gitarrenorchester, zwei Sessions des Folkclubs „Prisma“, zwei Ensembles von „Easy-Guitar“, die Jugendmusikschule, Lú Thomé und die Musiker um Peter Schultschik sorgten für weitere Highlights – und für die Erkenntnis, was die Stadt am „Tag der Musik“ hat.

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