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20.04.2010

Betrieb an deutschen Flughäfen nimmt zu

HAMBURG. Einen Tag nach der zumindest teilweisen Öffnung des Luftraums nimmt der Betrieb an den deutschen Airports zu. In Frankfurt, München und Berlin rollten am Dienstagmorgen wieder erste Maschinen über die Start- und Landebahnen.

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Die Deutsche Flugsicherung hatte wegen der über Europa hängenden isländischen Aschewolke den Luftraum bis 14.00 Uhr geschlossen, Flüge zu Sonderkonditionen aber erlaubt. Am Montag hatten sich die Verkehrsminister der 27 EU-Staaten zudem auf eine Lockerung des Flugverbots verständigt. Auf dem größten deutschen Airport in Frankfurt am Main waren am Montag jeweils rund 25 Maschinen gestartet und gelandet. Am Dienstag sollten es nach Angaben eines Sprechers deutlich mehr werden. Die Lufthansa plant für den Tag rund 140 Flüge.

In München will die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ihr reguläres Programm wieder aufnehmen. Auch die Lufthansa wolle sich rasch ihrem Normalprogramm nähern, sagte Flughafen- Sprecher Peter Prümm. „Wenn alles wie geplant läuft, werden wir heute 457 Flüge abwickeln.“ Das seien etwa 40 Prozent eines normalen Flugtages. Angesteuert würden deutsche Städte, aber auch weiter entfernte Ziele wie Peking, Phuket oder Kairo.

Auf dem Berliner Flughafen Tegel hob kurz nach 6.00 Uhr der erste Flieger in Richtung Palma de Mallorca ab. Ebenso wie in den anderen Städten, darunter auch Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg, waren auch auf den beiden Flughäfen der Hauptstadt bereits am Montagabend die ersten Flugzeuge gestartet und gelandet. Trotz der Ausnahmeregelungen werden aber weiterhin Flüge ausfallen. Viele Streichungen sind laut Fluggastinformation in Berlin-Schönefeld zu erwarten.