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Zwei Kumpels wollten zum Lichterfest, hätten fast zwei Ordner am Enzauenpark umgefahren und haben sich gegenseitig beim Fahren geholfen. Ihr Pech: Sie waren betrunken, wie die Polizei bei einer Kontrolle feststellte.
Zwei Kumpels wollten zum Lichterfest, hätten fast zwei Ordner am Enzauenpark umgefahren und haben sich gegenseitig beim Fahren geholfen. Ihr Pech: Sie waren betrunken, wie die Polizei bei einer Kontrolle feststellte. © Symbolbild: dpa
27.07.2014

Betrunkene Kumpels helfen sich beim Fahren - Führerscheine weg

Pforzheim. Gute Kumpels helfen sich in jeder Situation. Dumm ist nur, wenn zwei Kumpels betrunken sind und sich beim Autofahren helfen wollen. Bei solch einer missglückten Hilfsaktion, die zwei Männer den Führerschein gekostet hat, wären fast zwei Ordner beim Lichterfest im Pforzheimer Enzauenpark über den Haufen gefahren worden.

Dort war am Samstag um 17.35 Uhr ein 35-Jähriger BMW-Fahrer mit der Verkehrssituation total überfordert. Vor Beginn des Lichterfestes im Enzauenpark hatten Ordner am Hohwiesenweg die Durchfahrt nicht erlaubt. Ohne auf zwei weitere Ordner zu achten, die sich hinter dem Fahrzeug befanden, setzte der Mann zurück. Die Ordner konnten gerade noch ausweichen und eine folgenschwere Kollision vermeiden. Da diese bei dem Mann Alkoholgeruch feststellen konnten und ihn darauf ansprachen, erklärte sich der 29-jährige Beifahrer bereit, das Fahrzeug umzuparken.

Die letztlich auf den Plan gerufene Polizei konnte dann aufklären, warum der BMW-Fahrer nicht ganz auf der Höhe war. Er hatte rund zwei Promille Alkohol im Blut und besaß keinen Führerschein. Er wird wegen Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. Der Beifahrer, der zwar nur wenige Meter gefahren war, hatte rund 1,5 Promille. Ihm wurde ebenfalls der Führerschein abgenommen. Er gelangt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zur Anzeige.

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