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Dimitrij Walter wirft die Bewerbung ums Sozialbürgermeisteramt ein. Foto: Meyer
Dimitrij Walter wirft die Bewerbung ums Sozialbürgermeisteramt ein. Foto: Meyer
04.05.2018

Bewerbung eingeworfen: Dimitrij Walter will Sozialbürgermeister werden

Pforzheim. Dimitrij Walter: Diesen Namen dürfte inzwischen fast jeder Pforzheimer kennen. Seit gut zwei Jahren mischt der gebürtige Moskauer am Rande des Politbetriebs mit und diesen zuweilen auch auf.

Gescheitert war er mit Kandidaturen ums Amt des Ersten Bürgermeisters (EBM) und des Oberbürgermeisters der Stadt. Am Freitag hat der 36-Jährige die Bewerbung um die Nachfolge von Sozialbürgermeisterin Monika Müller eingeworfen.

Vor allem seine Auftritte bei den OB-Kandidatenvorstellungen haben ihn bekanntgemacht. „Sehr gut“ seien diese von Bürgern angenommen worden. Bis heute erhalte er viele Anrufe: „Ich kriege Tipps von allen Seiten.“

Es sind – neben dem eigenen Wissen – eben jene Ideen, die er in seine Arbeit einfließen lassen wolle: „Mit vielen Beratern kann man immer eine gute Entscheidung treffen.“ Detaillierte Ziele fürs Sozialdezernat nennt Walter nicht. Im Rathaus seien „alle Bereiche verflochten“. Man dürfe sich deshalb in dieser Position „nicht nur auf das Jugendamt oder das Jobcenter konzentrieren“. Durch sein übergreifendes Mitwirken werde sich eine „Win-win-Situation für alle Beteiligten“ ergeben.

Walter ist nach Leinfelden-Echterdingens Sozialbürgermeister Carl-Gustav Kalbfell und dem Sozialdezernenten der Uckermark, Frank Fillbrunn, bereits der dritte Bewerber mit FDP-Parteibuch. Auch deren Mitbewerberin Almut Cobet, derzeit Göppingens Erste Bürgermeisterin, war bei ihrer dortigen Wahl zunächst von der FDP unterstützt worden. Insgesamt liegen der Stadt nun sechs formelle Bewerbungen vor.

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