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Leonardo Cerqueira Karst ist Vorsitzender des Landesschülerbeirats.  Foto: Moritz 

Birkenfelder Leonardo Cerqueira Karst holt Bundesschülerkonferenz nach Pforzheim

Pforzheim/Birkenfeld. Duale Ausbildung, Mitbestimmung, die Vergleichbarkeit von deutschen Abschlüssen – das sind Themen, die die Schüler deutschlandweit bewegen. Darüber diskutieren wollen sie miteinander, aber auch mit Politikern von Freitag, 25. Oktober, bis Sonntag 27. Oktober, bei der Bundesschülerkonferenz. Der Birkenfelder Leandro Cerqueira Karst hat die Veranstaltung nach Pforzheim geholt. Denn der Birkenfelder Gemeinderat und angehende Student ist derzeit noch Vorsitzender des Landesschülerbeirats.

48 Delegierte aus ganz Deutschland werden dann in den Räumen der Sparkasse Pforzheim Calw tagen. Außerdem tritt die Bank als Hauptsponsor auf und stellt den jungen Leuten 11.000 Euro zur Verfügung. Die kommen gerade recht. Denn die Finanzierung der Bundesschülerkonferenz sei seit jeher schwierig, so der 20-Jährige. Jedes Jahr müsse ein neuer Antrag gestellt werden. Die Vertreter wünschen sich stattdessen eine langfristige Finanzierung des großen Plenums, das zweimal im Jahr zusammenkommt. „Der Bundeselternrat hat jährlich 100.000 Euro zur Verfügung“, so Karst. Diesen Standard fordert er auch für die Schülervertretung.

Experten eingeladen

Für die Konferenz in Pforzheim haben sich die Schüler auch einige Experten eingeladen. So wird Monika Oberle, Sprecherin der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung, einen Vortrag zu Demokratiebildung halten. Werner Eichhorst vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit spricht über die Duale Ausbildung und Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, stellt sich einer Diskussion. Besonders freut sich Karst aber auf eine Podiumsdiskussion zur Bildung der Zukunft mit Bettina Bihlmayr (Genius – die junge WissensCommunity der Daimler AG), Bundestagsabgeordneter Margit Stumpp (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Schebesta (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Bundestagsabgeordnetem Jens Brandenburg (FDP).