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Mehr als 150 Menschen informieren sich bei der Veranstaltung im Gemeindesaal der Pfarrkirche St. Elisabeth. Foto: Ketterl
Mehr als 150 Menschen informieren sich bei der Veranstaltung im Gemeindesaal der Pfarrkirche St. Elisabeth. Foto: Ketterl
24.11.2015

Bis zu 40 junge Asylbewerber ziehen ab Mittwoch in „Franzosenschule“ ein

Am Donnerstag kommt der Bus mit den neuen Bewohnern der Notunterkunft in der ehemaligen „Franzosenschule“ neben dem DDR-Museum an der Hagenschießstraße an. Am Dienstagabend haben mehr als 150 Anwohner die Gelegenheit genutzt, ihre Fragen an Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Stefanie Schulz vom Diakonischen Werk und Oliver Hiller, Chef des Polizeireviers Süd, zu stellen – und bei der Infoveranstaltung im Gemeindesaal der Pfarrkirche St. Elisabeth auch ihren Sorgen Ausdruck zu verleihen.

„Ich würde Ihnen gerne sagen, es kommen Familien mit kleinen Kindern – aber das kann ich nicht“, sagte Müller gleich zu Beginn. Am Mittwoch werden zwischen 35 und 40 junge Männer aus Gambia, Nigeria, Pakistan und dem Irak einziehen. „Es ist diese Woche die einzige Möglichkeit, sie unterzubringen.“ Ein Umstand, der besonders die Frauen im Publikum besorgte. Die Ansprechpartner auf dem Podium zeigten Verständnis für die Ängste – und einen möglichen Weg auf, diese zu überwinden: Begegnung. Kirchengemeinden und das Bürgerhaus Buckenberg-Haidach wollen ein Umfeld schaffen, wo sich Flüchtlinge und Bevölkerung kennenlernen können.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news

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