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Bäderchef Georg Busch ist froh, dass das „Emma“ wieder geöffnet ist. Foto: Meyer
Bäderchef Georg Busch ist froh, dass das „Emma“ wieder geöffnet ist. Foto: Meyer
10.08.2018

Bis zu vier Millionen Euro Unterstützung: Fritz-Erler-Bad soll von Förderprogramm profitieren

Pforzheim. Zumindest kleine Hoffnungsschimmer gibt es mit Blick auf die dramatische städtische Bäderkrise. Das Emma-Jaeger-Bad hat nach einer neuerlichen, wochenlangen Sperrung wegen weiterer festgestellter Mängel seit Freitag wieder geöffnet. Seit Anfang August ist zudem bekannt, dass es ein „Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gibt.

Unter bestimmten Bedingungen fördert der Bund über einen Zeitraum von vier Jahren mit insgesamt 100 Millionen Euro auch die bundesweite Bäderlandschaft. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Programms hat der Erste Bürgermeister Dirk Büscher rathausintern die Weichen für einen Antrag gestellt, der nun vorbereitet wird.

„Wir halten unsere Augen offen, wenn es um Fördergelder geht“, so Büscher. Pforzheim könnte maximal vier Millionen Euro als Förderung erhalten: „Wir möchten das Schulbad Brötzingen als Projekt einreichen, da dies wesentliche Kriterien der Ausschreibung erfüllt.“ Büscher sieht die Schulbäder als strategisch bedeutsam an.

„Da sollten wir einen Knopf dranmachen, eine bäderstrategische Entscheidung im Gemeinderat bleibt davon unberührt.“ Die mögliche Unterstützung für das Fritz-Erler-Bad bedeute gleichfalls eine Entlastung des notwendigen Investitionsbudgets. Der Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB) rechnet insgesamt mit einem Investitionsvolumen von etwa 50 Millionen Euro für Sanierung und Neubau von Bädern.

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