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Freuen sich auf die anstehenden Veranstaltungen: Bürgermeisterin Sibylle Schüssler (Mitte) mit Petra Schad-Vollmer und Markus Haller vom Amt für Umweltschutz.
Freuen sich auf die anstehenden Veranstaltungen: Bürgermeisterin Sibylle Schüssler (Mitte) mit Petra Schad-Vollmer und Markus Haller vom Amt für Umweltschutz.
24.02.2017

„Bis zum Horizont“ lautet das Motto von „Pforzheims Grünes Gold“ 2017

Bis zum Horizont – so weit reicht manchmal der Blick, den man bei den Wanderungen im Rahmen von „Pforzheims Grünes Gold“ genießen kann. Entsprechend gut passt der Titel des Jahresprogramms, das Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, Markus Haller, Leiter des Amts für Umweltschutz, und dessen Kollegin Petra Schad-Vollmer gestern vorgestellt haben.

Seit 2004 bringt das „Grüne Gold“ Pforzheimer in die Natur – und dabei auch oft an Orte, die selbst Einheimischen nicht bekannt waren.

Das Programm umfasst in diesem Jahr 27 Termine zu unterschiedlichen Themen. Der Startschuss fällt am Sonntag, 5. März, mit „Licht am Ende des Tunnels“ – einer Führung über die Baustelle des Bahntunnels zwischen Pforzheim und Ispringen. „Wer sich dafür interessiert, sollte sich ganz schnell anmelden, es gibt nur 20 Plätze“ rät Schad-Vollmer.

Durch Wald und Flur

Im Verlauf des Jahres werden auch wieder Dauerbrenner angeboten: die Amphibien-Präsentation von Ernst Frey in der Stadtbibliothek (30. März), die immer stark nachgefragte Führung über den Hauptfriedhof (14. Mai), die Pilzwanderungen mit dem Experten Hagen Hesse (16. September und 7. Oktober), das „Stöckeln“ mit Carsten Birkle – diesmal auf uralten Römerwegen – und die Kinder-Wald-Weihnacht im Hagenschieß.

Auch der Klimaschutz mischt kräftig mit. Neben der Klimaschutzwoche vom 8. bis 15. Juli werden zwei Pedelec-Touren angeboten. Haller freut sich bereits auf die Umweltwanderung am Sonntag, 2. Juli: Da geht „querwaldein“ durch den Hohwald im Norden der Stadt. Am 25. Juni werden Kaltenberg, Mittelsberg und Wallberg erklommen. Im September bewegen sich Teilnehmer auf den Spuren des Tiermalers Erwin Aichele.

Vom Wartberg aus geht es, begleitet von der Kunsthistorikerin Christina Klittich, auf romantischen Wegen bis zur Künstlerkolonie nach Eutingen. Stadtgeschichtliche Themen greift das Programm ebenfalls auf.

Historische Pforzheimer Brücken und die Flussrenaturierung erleben Teilnehmen bei einem Spaziergang mit Olaf Schulze (23. Juli), der im September auf dem Hauptfriedhof „Baumgeschichten“ erzählt. Neu sind zwei Veranstaltungen zum Thema Bionik (10. November). Nach dem Vorbild der Natur machen Kinder von acht bis zwölf Jahren Experimente.

Einen guten Tipp hat Schad-Vollmer für alle „Müllionäre“: Beim „Zero-Waste-Workshop“ (8. Dezember) zeigt Referentin Erdmuthe Kriener, wie weit Abfallvermeidung gehen kann. Im Workshop werden Tabs für die Spülmaschine, Zahnpasta und andere Körperpflegeprodukte hergestellt.

Auch Kinder werden nicht vergessen: Da können Vogelhäuschen im Wald gebaut werden (21. Oktober), Rainer Single stellt „Carla Calcit“, „Flusso Flussspat“ und „Old Gully“ in der Mineralienwelt vor, und ein märchenhafter Sommernachmittag erwartet Familien mit Kindern am 23. Juni im Kräutergarten Brötzingen. pm