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Blick von der Westlichen Karl-Friedrich-Straße zur Osterfeldschule, die später das „Rathaus“ im Nachkriegs-Pforzheim wurde. 

Bisher unbekannte Fotos zeigen das zerstörte Pforzheim

Es hatte tagsüber schon vier Fliegeralarme am 23. Februar 1945 gegeben, doch es waren stets Fehlmeldungen, als um 19.48 Uhr letztmals die Sirenen aufheulten und „akute Luftgefahr“ ankündigten. Wenig später war nach einem 20-minütigen Luftangriff der Royal Air Force, die mit ihren 368 eingesetzten Bombern ein Teppich der Vernichtung (1575 Tonnen Sprengsätze wurden abgeworfen) über Pforzheim legte, die Stadt weitgehend zerstört. Über 17 000 Bewohner fanden den Tod – sie wurden von Trümmern erschlagen, erstickten in Luftschutzbunkern oder kamen im Feuersturm, der durch die Straßen tobte, ums Leben.

Wie manche andere an jenem Freitag, hatte Emilie Brodbeck Glück. Die Beschäftigten der beim nahenden Kriegsende noch nicht geschlossenen Firmen, der Verwaltungen, Banken und Geschäfte in Pforzheim,

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