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© Symbolbild: Seibel
17.01.2012

Blau im Mazda: Polizisten müssen Auto festhalten

Pforzheim. Weil er nur noch so fahren konnte, wie er zu gehen vermochte, ist die Polizei am Montag gegen 18 Uhr auf einen 47-jährigen Autofahrer aufmerksam geworden. Der schwankte nicht nur beim Gehen, er fuhr extrem langsam und in Schlangenlinien auf der Hohenzollernstraße. Der betrunkene Mazda-Fahrer war auch sonst nicht mehr ganz Herr der Lage, weshalb die Beamten zuerst sein Auto festheben und dann die Handbremse ziehen mussten, um einen Blechschaden zu vermeiden.

Eine Streifenbesatzung wurde auf den betrunkenen Mazda-Fahrer aufmerksam, weil er auf der Hohenzollernstraße im Schneckentempo kroch und den Verkehr gefährdete, indem er fast die gesamte Breite der Straße benützte. Andere Verkehrsteilnehmer machten zwar durch Hupen und Aufblenden auf die Gefahr aufmerksam, doch schien das den 47-Jährigen irgendwie nicht zu kümmern. Erst als in die Beamten überholt hatten, konnten sie ihn anhalten.

Der Mann vergaß aufgrund seiner starken Alkoholisierung die Handbremse anzuziehen, so dass der Mazda wegzurollen drohte. Nur weil ein Beamter das Auto festhielt, konnte der andere die Handbremse ziehen und so einen Zusammenstoß mit dem davor abgestellten Streifenwagen verhindern.

Weil er mehr als 2 Promille intus hatte, konnte der Mazda-Fahrer kaum aus dem Auto aussteigen. Und beim anschließenden schwankenden Gehen hatte er ebenfalls seine Schwierigkeiten. Die Polizisten brachten ihn zur Dienststelle, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. In nächster Zeit dürfte der Mann den Verkehr in der Nordstadt nicht mehr durch Schlangenlinien behindern, denn ohne Führerschein fällt er zunächst einmal als Autofahrer aus. pol

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