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19.08.2011

Blaulicht-TV: Was Sie nicht sahen

Kamera läuft, Ton ist an, alle sind bereit. Jetzt fehlt nur noch eines: eine gute Moderation. Mein Part. Doch dass es nicht immer ganz einfach ist, auf Kommando klare Sätze zu sprechen, das habe ich in den vergangenen 20 Folgen von Blaulicht-TV gemerkt.

Die vielen Versprecher, die Mediengestalter und Kameramann Marc Dietz geduldig mit der Kamera aufgenommen hat, haben aber zum Teil auch ihre Gründe: Gerade war ich zum Beispiel noch in einem 600 Grad heißen Brandcontainer, in dem offene Flammen loderten, und schon richtet sich die Kamera auf mich, damit ich den Zuschauern sagen kann, wie es sich in der Brandhölle angefühlt hat. Oder die Geschichte mit den Hunden. Schon seit ich ein Kind bin, habe ich Angst vor den Vierbeinern. Und plötzlich soll ich sie für die Folge „Erste Hilfe am Hund“ Mund-zu-Nase-beatmen! Natürlich habe ich dafür sehr viele Anläufe und Platz auf der Kamera-Speicherkarte benötigt.

Bei den Dreharbeiten zu den vergangenen 20 Folgen von Blaulicht-TV hat aber auch immer wieder der Spaß im Vordergrund gestanden. Wie zum Beispiel beim Einsatztraining der Pforzheimer Polizeibeamten auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Nagold. Hier trainierten die Polizisten Einsatz- und Verfolgungsfahrten, und wir waren mittendrin. Als einer unserer beiden „Chauffeure mit Uniform“, das Gaspedal durchdrückte und die Hütchen umfuhr anstatt außen herum zu fahren, war die Stimmung im Auto natürlich gut. Und Marc Dietz hatte große Schwierigkeiten, die Kamera überhaupt noch ruhig zu halten.

Diese und viele andere Szenen gibt es nun in einer Jubiläums-Outtake-Folge.

 Alle anderen Folgen können unter pz-news.de/blaulicht noch einmal angeschaut werden.