Tötungsdelikt Waisenhausplatz Zerrennerstraße
Im März 2022 ist am Waisenhausplatz in Pforzheim ein 19-Jähriger nach einer Messerattacke gestorben.   Foto: Meyer/PZ-Archiv

Bluttat am Waisenhausplatz war Notwehr: Urteil löst Emotionen aus - Angehörige des Opfers kaum zu bändigen

Pforzheim. Siebeneinhalb Jahre Haft hat die Staatsanwaltschaft gefordert, der Vertreter der Nebenkläger sogar lebenslang. Doch die Karlsruher Schwurgerichtskammer spricht den 28-Jährigen frei, der nach der tödlichen Konfrontation vom 22. März auf dem Waisenhausplatz seit Monaten in U-Haft sitzt und nun nicht mehr zurück in die Zelle muss. Er wird vielmehr für die Zeit im Gefängnis entschädigt. Einzig die Tatsache, dass er damals verbotenerweise ein Kampfmesser bei sich hatte, wird als Ordnungswidrigkeit gewertet und mit einer Zahlung von 100 Euro geahndet. Nach diesem Urteilsspruch brechen die Dämme.

Schreie und Drohgebärden

Angehörige des 19-jährigen Getöteten bauen sich vor den Justizbeamten auf, die einen Riegel vor

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