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Lesestoff für Peter Boch: „Auf dem Weg zur Neuen Stadt“ heißt das Buch, das der frühere PZ-Redakteur Thomas Frei dem künftigen OB bei einer Epfendorf-Visite mitgebracht hat. Foto: Frei
Lesestoff für Peter Boch: „Auf dem Weg zur Neuen Stadt“ heißt das Buch, das der frühere PZ-Redakteur Thomas Frei dem künftigen OB bei einer Epfendorf-Visite mitgebracht hat. Foto: Frei
08.07.2017

Bochs weiter Weg ins Pforzheimer Rathaus

Pforzheim. Die Stadträte tagen im Akkord, große Entscheidungen werden gefällt, im Rathaus stemmt nach OB Gert Hagers letztem Arbeitstag das verbliebene Dezernenten-Trio die vielfältigen Aufgaben. Der neue erste Mann der Verwaltung verfolgt die Entwicklungen noch aus der Ferne. Und zumindest vorerst wird Peter Boch (37, CDU) auch nach seinem Amtsantritt am 1. August weite Wege in Kauf nehmen müssen, um der Goldstadt seinen Stempel aufzudrücken.

PZ-App stets im Blick

„Langweilig ist mir nicht“, sagt Peter Boch, den die PZ telefonisch zwischen Terminen erwischt. Wie in den zurückliegenden Wochen gelte es auch noch bis Ende Juli, in Epfendorf „verschiedenste Dinge auf den Weg oder zum Abschluss zu bringen“. Daneben behält er die Vorgänge in Pforzheim im Blick. „Ich werde weiter die PZ-App nutzen“, versichert Boch, der aber noch nicht ins operative Geschäft eingreift – auch aus Respekt vor dem Amtsvorgänger: „Bis zum 23. Juli hat die Stadt ja noch einen Oberbürgermeister.“

Zeit für eine intensivere Suche nach einer neuen Bleibe war bislang nicht. Er habe das eine oder andere Angebot erhalten und stehe mit Maklern in Kontakt. Richtig aktiv könne er erst nach dem beruflichen Wechsel werden. Welches Stadtgebiet? Miete, Kauf oder gar noch einmal ein Neubau? „Komplett offen“ seien da er und seine Frau Monika. Bis auf Weiteres werden sie und die drei Kinder deshalb in der alten Heimat im erst vor drei Jahren gebauten Eigenheim wohnen bleiben. Boch pendelt dann nach Pforzheim – 100 Kilometer ein Weg. Mit dem Auto, aber vielleicht auch mit dem Zug. Während der eineinhalbstündigen Fahrt von Oberndorf in die Goldstadt könne er dann auch schon unterwegs Arbeit erledigen. Den Urlaub hat er während des Wahlkampfs aufgebraucht, und auch in den ersten Wochen und Monaten im neuen Amt wird wenig Zeit zum Durchschnaufen bleiben.

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