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Machen Werbung für den „Bockschuss“: Günther Ihlenfeld (Verkehrsverein), Oliver Reitz (WSP), Markus Löchner (Künstler und „Hausmeister“) und Michael Ketterer („Schlosskeller“, von links). Foto: Meyer
Machen Werbung für den „Bockschuss“: Günther Ihlenfeld (Verkehrsverein), Oliver Reitz (WSP), Markus Löchner (Künstler und „Hausmeister“) und Michael Ketterer („Schlosskeller“, von links). Foto: Meyer
12.01.2018

Bockschuss: Schlosskeller“ wird zum fünfte Mal Schauplatz des satirischen Starkbieranstichs

Pforzheim. Für Markus Löchner endet am Freitag und Samstag, 23., und 24. März, jeweils ab 19.30 Uhr, das satirische Jahr: Dann wird der Berufsmime am Theater Pforzheim wieder in sein kariertes Hemd und den ausgebleichten grauen Hausmeistermantel schlüpfen und beim zum fünften Mal stattfindenden „Bockschuss“ des Verkehrsvereins und dessen Aktion „Heimatliebe“ das lokale Geschehen des vergangenen Jahres aufs Korn nehmen. Die Sachen, die die Pforzheimer beschäftigt hätten und in Erinnerung geblieben seien, so Löchner beim Vorgespräch im „Schlosskeller“, seien „nicht unbedingt zum Totlachen“ gewesen – umso größer die Herausforderung, sie ironisch bis satirisch aufzuarbeiten.

Themen gibt es zuhauf, wie sich beim Durchforsten von mehreren Monaten der Lokalseiten der PZ herausstellt. Vier Kartons schleift er dann vom Keller in die Wohnung, sichtet, schneidet aus, heftet ab und macht sich so seine Gedanken.

„Die grobe Linie steht, der rote Faden kommt noch“, sagt Löchner. Er hat noch Zeit, an seinem üblicherweise 25 bis 30 Seiten starken Manuskript zu feilen, in dem sich mit Sicherheit die Themen Bäder, Innenstadt-Ost, OB-Wahlkampf und -Wohnsitz, Fußgängerzonen-Umbau, Brötchentaste, Kulturhauptstadt und sozialer Wohnungsbau finden.

Es werde auch sein erster „Bochschuss“ sein, witzelt der „Hausmeister“ vorab – der im Mai gewählte Oberbürgermeister war zwar bereits im vergangenen Jahr sowohl persönlich zugegen als auch Gegenstand des satirischen Kehraus’. Doch diesmal wird’s so richtig ernst – was sich allein schon in der lokalen Reifeprüfung niederschlägt, der sich Boch am ersten der beiden Tage unterziehen muss: dem Starkbieranstich zu den Klängen der „Bockschuss“-erprobten Oberstdorfer Volksmusiker „d’r Ui, d’r Seal und d’r Onder“ an Quetschkommode und Klampfe. Mehr lesen Sie am Samstag der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.