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Bevor es zu einem Küchenbrand in einer Wohnung an der Calwer Straße kam, hatte die Pforzheimer Feuerwehr die gefährliche Situation bereinigt.
Bevor es zu einem Küchenbrand in einer Wohnung an der Calwer Straße kam, hatte die Pforzheimer Feuerwehr die gefährliche Situation bereinigt. © Ketterl
22.09.2017

Bohrmaschine schmort auf Herd - Feuerwehr verhindert Küchenbrand

Pforzheim. Das ging gerade noch einmal gut. Weil die aufmerksamen Nachbarn Brandgeruch wahrgenommen hatten, konnte die Pforzheimer Feuerwehr durch ihr schnelles Eingreifen einen möglichen Küchenbrand an der Calwer Straße/B463 verhindern. Dafür staute es sich kurzzeitig auf der Bundesstraße im Feierabendverkehr.

Um 16.13 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Nachbarn hatten Brandgeruch bemerkt, konnten aber auch gleich mitteilen, dass die Wohnung bereits mit einem Reserveschlüssel geöffnet wurde und sich keine Personen mehr in der Wohnung befanden. Um im Notfall möglichst effektiv von zwei Seiten löschen zu können, eilte ein Trupp durchs Treppenhaus nach oben, während die Drehleiter schon abgesetzt wurde, um gegebenenfalls einen Löschangriff von außen starten zu können. Damit die Feuerwehr ungehindert auf der Calwer Straße agieren konnte, hatte die Polizei die B463 kurzzeitig gesperrt. Das führte zu Verkehrsbehinderungen, die sich bis ins Nagoldtal und in den Innenstadtbereich auswirkten.

Letztlich konnte die Feuerwehr den Einsatz zügig beenden, denn Qualm und Brandgeruch stammten von einer Art Bohrmaschine, die wohl aus Versehen auf einem heißen Herd ins Schmelzen geraten war. So blieben die Schläuche trocken. Ein Feuerwehrmann musste nur kurz den Herd abstellen. Danach galt es die Wohnung zu lüften, wie Einsatzleiterin Ines Jeitner gegenüber PZ-news erklärte.