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Fürs Foto hat Walter Staib einige seiner bisher erhaltenen „Emmys“ aus der Vitrine geholt. Weitere der begehrten US-Fernsehpreise sind jetzt hinzukommen. 

Botschafter der Kultur und Kulinarik: Pforzheimer Walter Staib gewinnt zwei Emmys

Pforzheim/Philadelphia. Was hat Walter Staib der deutschen Gewinnerin bei den Emmy-Awards, Maria Schrader, voraus? Der in Pforzheim geborene und in Philadelphia lebende 74-Jährige war für den wichtigsten Fernsehpreis der Welt „nur“ sechsmal nominiert, die Schauspielerin und Regisseurin siebenmal. Die 54-Jährige erhielt für die beste Regie in einer Miniserie („Unorthodox“ bei Netflix) den Preis für die beste Regie. Staib erhielt gleich zwei Emmys für seine TV-Reihe „A Taste of History“ in den Kategorien „Gastgeber/Moderator“ und „Lifestyle Program-Program/Special“.

Mittlerweile kann der umtriebige Gastronom und Fernsehkoch seine Emmys 16 und 17 in die Vitrine stellen. In der aktuell elften Staffel der auf dem nichtkommerziellen Sender PBS und auf Amazon laufenden Show kocht Staib wieder an historischen Orten in den USA und steht weltweit nicht nur am Herd, sondern vermittelt auch einen Einblick in die Geschichte des Landes und die kulinarischen Einflüsse der Einwanderer. So wie jetzt bei der preisgekrönten Episode „Jam-Asian Fusion“ jene der Chinesen, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Wanderarbeiter nach Jamaika kamen. Gedreht wurde dazu in Montego Bay.

Pforzheim+

„A Taste of History“: Pforzheimer Walter Staib für sechs Emmys nominiert

Verkündet wurden die Emmy-Gewinner virtuell über Streamingplattformen. Groß war die Freude nicht nur bei Staib und seinem TV-Team, sondern auch in seiner „City Tavern“ in Phi-ladelphia, denn nach monatelangem Lockdown können er und sein Team seit dieser Woche wieder Gäste empfangen.