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06.01.2009

Brand hüllt Arlingerschule in dichten Rauch

Dichter schwarzer Rauch quillt aus dem Untergeschoss der Arlingerschule. Dort endet für 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Pforzheim die Feiertagsruhe am Dreikönigstag ziemlich abrupt. Weil beim Brandalarm um 12.15 Uhr bereits die ganze Hausmeister-Wohnung sowie Werkräume der Schule großflächig verqualmt sind, gibt es einen Großeinsatz für die Feuerwehr.

Der Brand wird fast gleichzeitig vom Hausmeister der Schule und einem Anwohner gemeldet. Beim Eintreffen des ersten Löschzugs strömt aus den Fenstern der Erdgeschossräume im Hausmeister-/Werkraum-Trakt der Arlingerschule dichter Rauch. Weil der Brandherd zunächst nicht zu lokalisieren ist, alarmiert die Feuerwehrleitstelle weitere Kräfte. Für dienstfreie Berufsfeuerwehr-Angehörige und für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Brötzingen-Weststadt, Büchenbronn und Dillweißenstein ist es nun vorbei mit der Feiertagsruhe und dem Mittagessen. Die 30 Einsatzkräfte sind mit neun Fahrzeugen an der Börthstraße im Einsatz, weitere stehen für den Notfall auf den Feuerwachen bereit. Der Führungsdienst und die Feuerwehrleitstelle werden personell verstärkt, nachdem die Gefahrenabwehrstufe auf "Brand 4" erhöht wird.

Die Schule kann zunächst nur mit schwerem Atemschutz betreten werden. Die Feuerwehr dringt von zwei Seiten in das Untergeschoss vor. Das Feuer wird schließlich in einem zur Hausmeister-Wohnung gehörenden Zimmer im Untergeschoss entdeckt und dann auch schnell gelöscht.

Danach folgen umfangreiche Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen. Inwieweit die Schulräume durch Rauch und Ruß beeinträchtigt beziehungsweise für den Schulbeginn zu benutzen sind, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht, die Brandursache herauszufinden. Der Hausmeister, der Brandrauch eingeatmet hat, wird vom Rettungsdienst versorgt.