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Drei Jugendliche sollen für eine Reihe von Bränden in Pforzheim verantwortlich sein.

Brandstiftung: Jugendliche zünden mehrere Mülleimer und Paletten an

Pforzheim. Drei Jugendliche haben am frühen Dienstagmorgen in der Pforzheimer Südweststadt insgesamt sieben Mülleimer und zwei Europaletten in Brand gesteckt. Nur durch das rasche Eingreifen der Polizei und der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Ein Zeuge meldete gegen 3.45 Uhr einen brennenden Mülleimer am Turnplatz und drei flüchtende Jugendliche. Die Polizei leitete eine Fahndung ein und entdeckte insgesamt sieben brennende Mülleimer im Bereich der Steubenstraße und dem Turnplatz. Die Beamten konnten die Flammen ersticken.

Die Fahndung nach den drei Jugendlichen blieb zunächst erfolglos. Kurz nach 5 Uhr wurden zwei brennende Europaletten mit Rigipsplatten und Dämmmaterial zwischen zwei Rohbauten an der Steubenstraße gemeldet. Die Isolierung von einem der drei Rohbauten hatte bereits Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, allerdings entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.

Kurz vor 6 Uhr entdeckte die Besatzung eines Streifenwagens beim Leopoldplatz drei Jugendliche, auf die die Beschreibung des Zeugen am Turnplatz zutraf. Die zwei 16-Jährigen und der 17-Jährige wurden vorläufig festgenommen. Zur Nationalität der jungen Leute wollte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von PZ-news keine Auskunft geben. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Pforzheim übernommen.