nach oben
Foto: Symbolbild
Foto: Symbolbild © dpa
02.10.2015

Brennender Kochtopf: Mädchen zieht sich schwere Verbrennungen zu

Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr Pforzheim zu einem angeblichen Wohnungsbrand im Stadtteil Sonnenhof aus. Eine Frau hatte die Wehr gerufen, da drei Nachbarmädchen im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren zu ihr gerannt kamen und mitteilten, dass es in ihrer Wohnung rauchen und brennen würde.

Die Berufsfeuerwehr traf fünf Minuten nach Alarmeingang an der Einsatzstelle ein. Eines der drei Geschwister stand mit schweren Verbrennungen an beiden Händen und Unterarmen weinend vor der Wohnung. Das verletzte Mädchen wurde bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes von der Feuerwehr medizinisch erstversorgt. Anschließend wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert.

Die Ursache war ein in Brand geratener Kochtopf mit heißem Fett. Die Älteste der drei Geschwister versuchte noch den brennenden Kochtopf aus der Wohnung zu tragen. Dabei zog Sie sich die schweren Brandverletzungen zu.

Die leichte Verrauchung in der Wohnung konnte jedoch schnell durch Querlüftung, beseitigt werden. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr Pforzheim war die zuständige Abteilung Büchenbronn im Einsatz. Zudem waren vom DRK der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der DRK -Ortsverein Pforzheim sowie zwei Rettungswagen und ein Notarztteam des ASB vor Ort.