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Wie Schulbürgermeisterin Monika Müller bestätigt, habe sich beim Staatlichen Schulamt eine Interessentin für die Rektorenstelle in Hohenwart gemeldet. Foto: Ketterl
Wie Schulbürgermeisterin Monika Müller bestätigt, habe sich beim Staatlichen Schulamt eine Interessentin für die Rektorenstelle in Hohenwart gemeldet. Foto: Ketterl
07.09.2017

Brettener Stadtgeflüster: Monika Müller als OB-Kandidatin?

In Bretten wird in diesem Jahr die Entscheidung fallen, wer die Geschicke der Stadt künftig lenken soll. Heute beginnt die Bewerbungsfrist für das Oberbürgermeisteramt, am 12. November wird gewählt. Örtlichen Medienberichten zufolge ist die Pforzheimer Bürgermeisterin für Soziales, Bildung und Sport, Monika Müller (SPD), im Gespräch für den Posten an der Brettener Rathausspitze.

„Davon habe ich auch gehört“, sagt Müller auf PZ-Nachfrage. „Ich weiß wirklich nicht, woher die Gerüchte kommen. Ich kenne nicht viele Leute in Bretten.“ Sie selbst habe ihren Namen jedenfalls nicht ins Spiel gebracht oder entsprechende Signale ausgesandt – „jedenfalls nicht wissentlich“. Ihr Ehemann, der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Anton Schaaf, hatte im vergangenen Jahr in Bretten für den Landtag kandidiert. Sie habe ihn zu der einen oder anderen Veranstaltung begleitet – vielleicht ein möglicher Ursprung für die Spekulationen, so Müller. Zudem habe sie vor ein oder zwei Jahren in Bretten zum Thema Bildungsauftrag von Kitas referiert. Auch das könne ausschlaggebend für „entsprechende Wünsche oder Gerüchte“ sein. „Ich finde es natürlich nett, wenn man gehandelt wird“, gibt sie zu – „aber ich habe keinerlei Absicht, mich zu bewerben. Und habe dazu auch keine Gespräche geführt.“

Bislang haben laut der „Brettener Woche“, neben dem amtierenden Bürgermeister Martin Wolff (parteilos) selbst, der Ruiter Ortsvorsteher Aaron Treut (CDU) und Heinz-Peter Schwertges (Die Linke) eine Kandidatur angekündigt. Die Bewerbungsfrist läuft bis 16. Oktober.

Müllers Wiederwahl als Sozialdezernentin würde im kommenden Jahr anstehen. Gewissheit über die künftige Dezernatsaufteilung sei „die grundsätzliche Voraussetzung für meine beruflichen Entscheidungen“, hatte sie im Juli erklärt. Es hätten sie aber auch schon mehrere Anfragen und Angebote aus unterschiedlichen Bereichen erreicht, sagte sie damals.