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Brutaler Raub in der Nordstadt - 17-Jähriger mit Blut an Kleidung unter Tatverdacht

Pforzheim. Es muss furchtbar ausgesehen haben, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber PZ-news. Am Samstagmorgen um 4.30 Uhr wurde der Polizei eine auf dem Gehweg an der Zähringerallee liegende und stark blutende, nicht ansprechbare Person gemeldet. Zunächst konnte er nicht identifiziert werden. Das änderte sich aber, als die Polizei um 7.30 Uhr einen 17-Jährigen in der Pforzheimer Fußgängerzone wegen einer ganz anderen Angelegenheit festnehmen konnte.

Der schwer verletzte 32-jährige Russland-Deutsche wies durch eine enorme massive körperliche Gewalteinwirkung so starke Verletzungen auf, dass er für die kurz nach der Alarmierung vor Ort erschienenen Polizeibeamten nur bedingt ansprechbar war. Er trug weder Identitätspapiere noch Wertsachen bei sich. Einen Hinweis auf den Einsatz einer Waffe hat die Polizei noch nicht, was die Wirkung der möglichen Schläge und Tritte noch brutaler erscheinen lässt. Die Polizei bat nach der Sicherung aller Spuren die Stadtreinigung, unter anderem das Blut auf dem Gehweg zu entfernen.

Zur Identifizierung des beraubten Opfers trug die vorläufige Festnahme eines 17-jährigen Deutschen bei, der drei Stunden später aus anderen Gründen von der Polizei angehalten wurde. Der junge Mann wies Verletzungen auf und hatte Blut an seiner Kleidung. Bei einer körperlichen Durchsuchung des jungen Mannes fand die Polizei Gegenstände, die dem 32-jährigen Opfer zuvor geraubt worden waren.

Ob der 17-Jährige, der wieder auf freien Fuß kam, für die schweren Verletzungen des Opfers verantwortlich ist und wie er an dessen Eigentum gelangte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen, welche vom Haus des Jugendrechts Pforzheim-Enzkreis geführt werden. Mögliche Zeugen der Tat werden gebeten, melden ihre Hinweise bitte an das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231/186-3211.