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Überfüllt ist der Sitzungssaal in der Alten Schule. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Überfüllt ist der Sitzungssaal in der Alten Schule. Foto: Lorch-Gerstenmaier
13.07.2017

Büchenbronn: Ziel bleibt „weiterführende“ Schule

Pforzheim-Büchenbronn. Ein Spätnachmittag der Begegnung – nicht nur unter dem Aspekt der Willkommenskultur eine feine Sache: das Grillfest von Jugendarbeit Stadtteile im Hof der ehemaligen alten Schule in Büchenbronn.

Denn die Bierbänke, auf denen kurz zuvor auch sämtliche Neubewohner der 40er-Flüchtlingsunterkunft bei der katholischen Kirche Platz gefunden haben, taugen auch als improvisierte Sitzgelegenheit für die zu Dutzenden erschienen Eltern, die bei der Ortschaftsratssitzung im Ausweichquartier des Gremiums (das Rathaus wird gerade saniert) zeigen wollen, dass ihnen das Thema Realschule auf den Nägeln brennt. Es ist eine emotionale Sitzung, in der Uwe Freivogel (CDU), der Ortsvorsteher Bernhard Schuler vertritt, mehrfach zur Mäßigung aufruft. In erster Linie ist es den Protagonisten des Abends geschuldet: Schulbürgermeisterin Monika Müller und Ortschaftsrat Dieter Rüdenauer (Freie Wähler), der sich zum Sachwalter des Gremiums macht, das schon einmal beschlossen hat (einstimmig), dass es der erklärte Wunsch des Ortschaftsrats ist, eine Realschule im Ortsteil einzurichten – was nach Auffassung des Müller-Dezernats auf der Basis der Statistikstelle nicht zielführend ist, weil angeblich die erforderlichen Anmeldezahlen nicht ausreichen. Der Auffassung ist auch das Regierungspräsidium.

Da platzt den Eltern – und einigen Ortschaftsräten – schon mal der Kragen, und Müller muss es ausbaden. Da hilft es auch nichts, dass mittelfristige Prognosen davon ausgehen, dass die Schülerzahlen generell ansteigen werden, was die räumliche Infrastruktur und personelle Ausstattung von Schulen vor große Herausforderungen stellen wird. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.