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Nur (noch) Grundschule: die Waldschule in Büchenbronn. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Nur (noch) Grundschule: die Waldschule in Büchenbronn. Foto: Lorch-Gerstenmaier
17.02.2016

Büchenbronner Räte pochen auf garantierte Realschule

Pforzheim-Büchenbronn. Es geht auf 22 Uhr zu, der öffentliche Teil der Büchenbronner Ortschaftsratssitzung neigt sich erkennbar dem Ende entgegen: Anfragen der Ortschaftsräte, letzter Tagesordnungspunkt. Da zieht CDU-Ortschaftsrat Uwe Freivogel ein Karnickel aus dem Hut – und alle Anwesenden halten die Luft an. Ortsvorsteher Bernhard Schuler grinst leicht – war er eingeweiht in das, was von seinem Stellvertreter jetzt kommen wird?

Der Eingemeindungsvertrag mit der Stadt Pforzheim im Jahr 1975 sehe in Paragraf 9 vor, dass im Bereich der Waldschule neben der Grundschule ein Anspruch auf eine Realschule oder eine vergleichbare Schule bestehe. Das sei rechtlich bindend, sagt Freivogel, von Haus aus Rechtsanwalt und als Büchenbronner wie seine Kollegen fraktionsübergreifend Verfechter der Vorstellung, dass der Stadtteil eine Realschule verdient habe, weil die abnehmenden Schülerzahlen die Werkrealschule haben sterben lassen.

Für eine Realschule hingegen, das sollen Erhebungen des Elternbeirats beweisen, sei ausreichend Schülerpotenzial aus dem Stadtteil sowie den Einpendel-Gemeinden Schömberg und Engelsbrand vorhanden, um auf Jahre hinaus das Einrichten einer zweizügigen Realschule zu rechtfertigen.

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