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Wie hier am Aalkistensee im Enzkreis, haben sich in Büchenbronn Hornissen einen Baum zum Nest erkoren. Foto: NABU
Wie hier am Aalkistensee im Enzkreis, haben sich in Büchenbronn Hornissen einen Baum zum Nest erkoren. Foto: NABU
Abgesperrt ist derzeit ein Bereich des Waldspielplatzes in Büchenbronn. Foto: Ketterl
Abgesperrt ist derzeit ein Bereich des Waldspielplatzes in Büchenbronn. Foto: Ketterl
Markus Haller
Markus Haller
15.09.2016

Büchenbronner Spielplatz wegen Hornissen gesperrt

Pforzheim-Büchenbronn. Aus Sicherheitsgründen hat das städtische Grünflächen- und Tiefbauamt (GTA) zwei Bereiche in Büchenbronn vorübergehend abgesperrt – wegen Hornissengefahr: Am Rie- und Nie-Weg östlich der Landesstraße Richtung Schömberg in einem der vielen Nistkästen im Wald sowie das Areal beim Spielplatz Im Fuchsenacker zwischen Waldschule und Spielplatz. „Die Tiere siedeln noch in einer Baumhöhlung“, sagt Markus Haller, Leiter des Amts für Umweltschutz. Soweit ihm bekannt sei, seien keine anderen Bereiche in Pforzheim wegen Hornissen gesperrt.

Gibt es so etwas immer wieder? Laut Manfred Bauer, Hallers Mitarbeiter im Sachgebiet Naturschutzfachberatung, sei 2016 „ein ganz normales Hornissen-Jahr“. Es gebe in jedem Jahr einige Anrufe aus der Bevölkerung, Nachfragen und Vor-Ort-Inspektionen – wie auch bei Wespen und Wildbienen. Wie gefährlich sind die Tiere?

Wenn man das Hornissennest achte und Abstand halte, sei ein problemloses Zusammenleben mit Menschen möglich, sagt Bauer. Hornissen seien an sich gutmütig und nützlich, denn sie ernährten sich zu 90 Prozent von Wespen, die den Menschen eher lästig würden. Eine Hornisse habe weniger Gift als Bienen und Wespen. Bauer: „Sie stechen nur, wenn sie ihre Brut in Gefahr sehen und verteidigen sie dann.“

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