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© Symbolbild: dpa
22.09.2017

Büchenbronner Tankstellenraub gibt weiter Rätsel auf

Pforzheim-Büchenbronn. An den Überfall auf die Aral-Tankstelle in Büchenbronn am 10. Oktober 2013 kann sich die Einzelhandelskauffrau Maria K. (alle Namen geändert) noch gut erinnern. Von einem der beiden Täter mit dem Messer bedroht worden zu sein, während der andere die Kasse ausraubte, löste bei ihr Angststörungen aus, die sie für mehrere Wochen arbeitsunfähig machten. Jetzt steht ein zweiter mutmaßlicher Täter vor Gericht.

Noch heute, vier Jahre später, fühlt sich die 26-Jährige teilweise unwohl an ihrem Arbeitsplatz.

Anhand einer DNA-Analyse von Blutspritzern, die einer der maskierten Diebe an der Ladentür hinterlassen hatte, konnte dieser bereits eindeutig identifiziert und Ende 2016 zu mehreren Jahren Haft verurteilt werden. Seit Freitag muss sich ein zweiter mutmaßlicher Täter vor der Auswärtigen Großen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe verantworten, dessen Name im vorherigen Prozesses gefallen war.

Der angeklagte Werner P., spanischer Herkunft, wurde 1973 in Pforzheim geboren und hat hier auch seinen Hauptschulabschluss gemacht. Nach einer abgebrochenen Lehre zog er nach Spanien, um dort 20 Jahre lang als Handwerker zu arbeiten. Von 2012 bis 2014 kehrte er zurück nach Deutschland, bis er aufgrund eines Haftbefehls von 2008 wegen Drogenmissbrauchs in Spanien ins Gefängnis kam.

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