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Für eine ausschließliche Grundschule viel zu schade – das sagen die Büchenbronner über die Waldschule. Foto: Seibel/Archiv
Für eine ausschließliche Grundschule viel zu schade – das sagen die Büchenbronner über die Waldschule. Foto: Seibel/Archiv
27.01.2016

Büchenbronner beharren auf Realschule

Pforzheim-Büchenbronn. Als es um die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ging, zogen alle Büchenbronner – inklusive der verschiedenen Fraktionen im Ortschaftsrat – an einem Strang. Genauso ist es aktuell bei der Frage, ob die leerstehenden Räume des Hauptschulzweigs der Waldschule wieder mit Leben gefüllt werden: als Realschule mit der Option, dort auch den Werkreal-Abschluss zu machen.

Geht nicht, argumentiert Schulbürgermeisterin Monika Müller auf der Basis des Amts für Bildung und Sport erhobenen Daten: angeblich zu wenig Schüler für eine vorgeschriebene mindestens zweizügige Realschule. Die erforderlichen mindestens 40 Realschüler kämen nicht zusammen. Geht doch, sagen die Büchenbronner auf der Grundlage einer Umfrage, die der Elternbeiratsvorsitzende Jörg Stadelmaier in den vergangenen vier Wochen bei Eltern im Höhenstadtteil und in Schömberg erhoben hat: Eltern von über 50 Schülern der beiden Grundschulen hätten klargemacht, dass sie ihr Kind auf eine Realschule in Büchenbronn schicken würden – und das, ohne zu berücksichtigen, wie weitere Eltern im Stadtgebiet entscheiden würden. Denn durch den Wegfall der Schulbezirks-Vorgabe bei weiterführenden Schulen gibt es einen Wettbewerb – und da glauben die Büchenbronner, am jetzigen Standort mit ihren Pfunden wuchern zu können.

Entsprechend gaben sie bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung Claudia Schlütter, der Leiterin des Amts für Bildung und Sport, mit, was die Verwaltung bei der Gemeinderatssitzung am 16. Februar einbringen muss: Der Ortschaftsrat billigt die Beschlussvorlage des Schulentwicklungsplans – allerdings mit der Maßgabe, dass die Waldschule in den Fokus einer Realschule rückt und dass eine Planungsrate für den Doppelhaushalt 2017/18 eingestellt wird.

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