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Seit diesem Schuljahr gibt es nur noch Grundschüler an der Waldschule. Foto: Ketterl
Seit diesem Schuljahr gibt es nur noch Grundschüler an der Waldschule. Foto: Ketterl
25.11.2015

Büchenbronner wollen Alternative zur Otterstein-Realschule.

Pforzheim-Büchenbronn. Die Büchenbronner seien ein streitbares Völkchen, „das weiß jeder“, sagt Ortsvorsteher Bernhard Schuler in Richtung von Volker Traub, dem Leiter des Staatlichen Schulamts Pforzheim. „Es macht doch mehr Spaß, Feuer zu bekommen – ich werde es meinem Minister berichten“, grinst der Schulamtsdirektor, bevor er die Ortschaftsratssitzung verlässt.

Er hat aus Sicht der Behörde und unter Berufung auf das geltende Schulrecht erläutert, warum eine Realschule in Büchenbronn derzeit nicht in Frage komme. Doch das wollen die Eltern nicht ohne weiteres hinnehmen. Denn mangels Nachfrage gibt es seit diesem Schuljahr an der Waldschule nur eine Grund-, aber keine Werkrealschule mehr.

Das räumliche Vakuum, so die Eltern, könne durch Realschüler aus dem Stadtteil, aus Engelsbrand, Salmbach und Grunbach gefüllt werden, die, statt in eine aus den Nähten platzende Otterstein-Realschule zu fahren, auf eine neu zu gründende Mittelschule im Schlägle gehen könnten. Die Infrastruktur sei optimal, so die Ortschaftsräte aller Fraktionen unisono. Besser ein paar Räumlichkeiten an der Waldschule zusätzlich schaffen als an einem anderen Standort, argumentieren sie.

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