Bündnis für Familie drängt auf Haushaltsverabschiedung und bessere Bäderplanung

Pforzheim. Das Pforzheimer Bündnis für Familie fordert die Stadträte in einer Pressemeldung dazu auf, in der nächsten Gemeinderatssitzung den Haushaltsentwurf für die Jahre 2019 und 2020 zu verabschieden. Die darin enthaltenen neuen Personalstellen würden dringend gebraucht, um die Infrastruktur für Familien zu verbessern.

„Uns geht es in erster Linie um Personal für die Kindertageseinrichtungen, aber auch um Personal für die Verwaltung“, sagt Doris Möller-Espe, Bündnissprecherin und Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. Derzeit werde beispielsweise die Vormerkliste für die Kindergartenplätze lediglich von einer Person betreut, im Fall von Abwesenheit hätten Eltern keinen Ansprechpartner. Prinzipiell sei die gesamte Abteilung Kindertagesstätten unterbesetzt, so dass sich dort nicht genug um den Bau neuer Kindergärten, um die Suche nach Trägern sowie Erzieher oder um ein neues Gebührenmodell gekümmert werden könnte. „Ein Kindergartenplatz entscheidet darüber, ob beide Eltern arbeiten können und damit über den finanziellen Spielraum einer Familie. Wenn wir Pforzheim zu einer familienfreundlichen Stadt machen wollen, drängt die Zeit“, so Möller-Espe. Um zu gewährleisten, dass das angedachte neue Innenstadtbad den Bedürfnissen von Familien genügt, bietet das Bündnis seine Unterstützung an. „Wir möchten, dass Bündnis-Vertreter sowie die Beauftragte für Familienfreundlichkeit in die Planungen mit einbezogen werden“, sagt die Bündnis-Sprecherin. Neben Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken brauche es einen Kleinkindbereich, eine Rutsche, eine Sauna und eventuell ein Außenbecken. Die „abgespeckte“ Version werde den Wünschen von Familien nicht gerecht.