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Sibylle Schüssler und Projektleiter Armin Aydt (von links) lassen sich von Sandra Strünke-Banz und Martin Reichert die Pläne zeigen. Foto: Ketterl
Sibylle Schüssler und Projektleiter Armin Aydt (von links) lassen sich von Sandra Strünke-Banz und Martin Reichert die Pläne zeigen. Foto: Ketterl
07.02.2018

Bürger sollen bei Lärmaktionsplan mitreden

Pforzheim. Verkehrslärm beeinträchtigt die Lebensqualität, mindert die Attraktivität einer Wohnlage – und kann krank machen. Bei 6,5 Prozent der Pforzheimer Gesamtbevölkerung tagsüber und acht Prozent während der Nachtstunden bedeutet das: 8.700 beziehungsweise 11.000 Betroffene liegen jenseits der Schwelle zur Gesundheitsgefährdung. Das haben im Auftrag des städtischen Amts für Umweltschutz die Fachbüros Modus Consult (Karlsruhe) und GSB (Nohfelden-Bosen) auf der Basis monatelanger Untersuchungen in Pforzheim berechnet.

Die Ergebnisse präsentierten Bau- und Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler, Armin Aydt (Projektleiter des Umweltamts), Sandra Strünke-Banz (GSB) und Martin Reichert am Mittwoch zunächst der Presse und dann dem Planungs- und Umweltausschuss. Damit wurde die Lärmkartierung fortgeschrieben – die nun zum Teil auf anderen Voraussetzungen fußt: weil sich der ersten Kartierung ein Lärmaktionsplan folgte, in dessen Folge Maßnahmen getroffen wurden, um den Lärm zu senken. Den dennoch hohen Lärmpegel wolle sie nicht hinnehmen, sagt Schüssler – es solle alles getan werden, um die Belastung der Bevölkerung zu verringern.

Nicht nur das: Die Bevölkerung soll aktiv miteingebunden werden in die Lärmaktionsplanung. Im Frühjahr soll eine Bürgerbeteiligung erfolgen. Anregungen und Vorschläge würden gesammelt und ein Maßnahmenplan erstellt. Der Gemeinderat soll den Plan noch in diesem Jahr verabschieden.

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