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Auf dem Podium stellen sich Polizeioberrat Oliver Hiller, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger, Bürgermeisterin Monika Müller und Diakonie-Mitarbeiter Milan Kopriva (von links, am Pult Pfarrerin Sina Kaiser) dem Publikum. Foto: Meyer
Auf dem Podium stellen sich Polizeioberrat Oliver Hiller, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger, Bürgermeisterin Monika Müller und Diakonie-Mitarbeiter Milan Kopriva (von links, am Pult Pfarrerin Sina Kaiser) dem Publikum. Foto: Meyer
17.09.2015

Bürgerinformation über Flüchtlingsunterbringung auf dem Pforzheimer Sonnenhof

Pforzheim. Als Milan Kopriva, Mitarbeiter des Diakonischen Werks und dort zuständig für die Beratung und Betreuung von Asylsuchenden bis zu deren Anerkennung oder Rückführung, eine persönliche Erinnerung von sich gibt, wird es ganz still im mit rund 200 Bürgern voll besetzten Saal der evangelischen Sonnenhofgemeinde: Er sei selbst ein Flüchtlingskind gewesen – aus der ehemaligen Tschechoslowakei in den 1980er-Jahren nach Pforzheim gekommen, auf dem Sonnenhof großgeworden, Kommunion in der Liebfrauenkirche, eines von vielen Kindern aus einem Dutzend Nationen. Die Herausforderung in Sachen Integration sei heute keine andere als damals, sagt er.

Das sehen allerdings nicht alle so bei der ersten von mehreren Bürgerinformationen zum Thema Flüchtlingsunterkunft vor Ort (plus einer zentralen Veranstaltung am 28. September in der Jahnhalle), moderiert von Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger und komplettiert durch Polizeioberrat Oliver Hiller, Leiter des Reviers Süd und Sozialbürgermeisterin Monika Müller.

Konkret geht es im Sonnenhof um zwei Standorte: das Areal an der Julius-Naeher-Straße, für das bereits ein Bebauungs-Modell mit drei Gebäuden besteht und ein ebenfalls noch unbebautes Grundstück im Neubaugebiet Wacholder an der Johann-Heinz-Straße. Die Diskussion um diese Parzelle wird ungleich heftiger und emotionaler geführt als am Übergang vom Sonnenhof zum Sonnenberg – denn, so haben es die Häuslebauer noch im Ohr, man habe ihnen seitens der Stadt im Vorfeld ihres Bauvorhabens zugesichert, auf dem Grundstück werde dereinst ein Kindergarten oder vielleicht ein Jugendzentrum gebaut.

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