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09.10.2015

Bürgerinformation zu Stadtbussen: Bahntochter RVS sichert viel zu

Die Fahrleistungen seien nahezu unverändert, die Qualität werde sogar erweitert: So lässt sich zusammenfassen, was Christof Schaaffkamp von der städtischen Beraterfirma kcw Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung zu den Stadtbussen über das eingereichte Konzept der Bahntochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS) sagte.

Bildergalerie: Bürgerinformation zu Stadtbussen

Bekanntlich hat die RVS beim Regierungspräsidium den Antrag gestellt, anstelle der stadteigenen Stadtverkehr Pforzheim (SVP) den Linienbusverkehr in der Stadt zu übernehmen, und das ohne Zuschüsse der Stadt. Dass diesem Antrag im Vorfeld der geplanten europaweiten Partnersuche für den SVP stattgegeben werden muss, wenn er keine Mängel aufweist, daran ließ Schaaffkamp keinen Zweifel.

Erstmals in dieser Detailliertheit gab Schaaffkampp auch öffentliche Einblicke in den Leistungsumfang, den RVS bei seinem Antrag zugrunde gelegt hat. Dazu zählen eine jährliche Fahrleistung im Linienbetrieb von 3,73 Millionen Kilometern, während der SVP derzeit nach den kcw-Zahlen 3,78 Millionen Kilometer fährt, dazu die Bereitstellung von 72 neuen Bussen, darunter 44 Gelenkbusse, womit alle derzeitigen 15-Meter-Busse durch größere Gelenkbusse ersetzt würden, werbefreie Fahrzeuge, eine kostenfreie App mit Echtzeit-Fahrgastinfos und kostenfreies WLAN in allen Bussen.

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