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Am Pult Oberbürgermeister Gert Hager, auf dem Podium im CCP Oliver Hiller (Polizei), Bürgermeisterin Monika Müller (von links) und – nicht im Bild – Hans Gölz-Eisinger (Stadtkirche), Sabine Jost (Diakonie) und Brigitte Joggerst (Gesundheitsamt).
Am Pult Oberbürgermeister Gert Hager, auf dem Podium im CCP Oliver Hiller (Polizei), Bürgermeisterin Monika Müller (von links) und – nicht im Bild – Hans Gölz-Eisinger (Stadtkirche), Sabine Jost (Diakonie) und Brigitte Joggerst (Gesundheitsamt). © Ketterl
22.01.2016

Bürgerversammlung im CCP: 35 Flüchtlinge ziehen in ehemalige Kirche in Eutingen

Vorbei ist’s mit dem Sich-Einrichten auf zwölf dezentrale Asyl-Unterkünfte à 40 Personen, wenn’s geht, auch noch vorwiegend mit Familien – die Stadt muss nehmen, was sie bekommen und anmieten kann bei der nicht abnehmenden Zahl von rund 250 Flüchtlingen, die Pforzheim pro Monat zugewiesen bekommt. Nun steht definitiv fest, dass die Stadt die ehemalige methodistische Kirche an der Julius-Heydegger-Straße in Eutingen anmietet: macht 35 Plätze.

Die Kapazität des ehemalige Thales-Gebäudes in der Oststadt, die größte Notunterkunft, kann durch die Anmietung einer Werkshalle auf bis zu 600 Personen erweitert werden; in das ehemalige SPD-Gebäude an der Goethestraße kommen knapp 80 Asylbewerber, in ein Haus an der Wertweinstraße 40, das ehemalige St.-Trudpert-Klinikum kann nun bis Ende Februar (statt bis Ende Januar) als Notunterkunft für rund 100 Flüchtlinge genutzt werden, eine weitere Unterkunft mit bis zu 120 Personen kommt hinzu – und das alles reiche gerade mal bis Ende nächsten Monats, so Sozialbürgermeisterin Monika Müller bei der Bürgerversammlung am Donnerstag im Mittleren Saal des CongressCentrums vor rund 150 Zuhörern.

Darunter auch – zumindest bis zum Ende der ersten Fragerunde – drei „Berserker Pforzheim“, jene rechtsextreme Sturmtruppe, die bei der Straßenschlacht von Hooligans in Köln mit der Polizei vor zwei Jahren ihre publikumswirksamen Auftritt hatten.

Hier gibt es den Liveticker von der Asyl-Infoveranstaltung zum Nachlesen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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