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Volles Kulturhaus beim SPD-Neujahrsempfang. 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bei SPD-Neujahrsempfang in Pforzheim: Keine Angst schüren

Pforzheim. Mehr Mut in Zeiten des Wandels hat Hubertus Heil bei seinem Besuch in Pforzheim gefordert. „Wir müssen den Menschen die realistische Zuversicht geben, dass wir die Dinge hinbekommen“, sagte der Bundesminister für Arbeit und Soziales am Samstag beim Neujahrsempfang der SPD-Kreisverbände aus Pforzheim und dem Enzkreis im vollbesetzten Malersaal des Kulturhauses Osterfeld.

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Mutmacher in Zeiten des Wandels: Das sagte Hubertus Heil beim SPD-Neujahrsempfang im Detail

In seiner mit persönlichen Begebenheiten und Humor gespickten Rede warnte der Bundesarbeitsminister die demokratischen Parteien davor, Ängste zu schüren - auch in Zeiten der rasanten Umbrüche in der Arbeitswelt. Angesichts des technischen Fortschritts und der alarmierenden Signale beispielsweise aus der Automobilbranche und des Maschinenbaus, gelte es dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten von heute auch die Arbeit von morgen machen.“Wir müssen den Menschen Chancen und Schutz in Zeiten des Wandels geben“, betonte Heil. Eindringlich appellierte der Minister an die Zuhörer, gegen Hass und Hetze aufzustehen. „Vernunft und Anstand in Deutschland müssen lauter werden“, sagte er unter Bravorufen.

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SPD-Neujahrsempfang im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim

Unter großem Beifall stärkte Heil auch der hiesigen Bundestagsabgeordneten und Parteifreundin den Rücken, mit der er eng zusammenarbeite. „Sie können stolz darauf sein, eine solche Abgeordnete zu haben“, bezeichnete der Minister Katja Mast als einen „Glücksfall", die Herz und Verstand in die Parlamentsarbeit einbringe, Damit nahm Heil indirekt Bezug auf die Turbulenzen um die Pforzheimer Bundestagskandidatur der Sozialdemokraten. Wie berichtet, hatte SPD-Stadtrat Uwe Hück dabei kritisiert, dass Mast nicht in ihrem Wahlkreis wohnt, und indirekt selbst Ansprüche auf eine Bundestagskandidatur gestellt.

Nicola Arnet

Nicola Arnet

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