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Im Bahnhof ist das Bundespolizeirevier zuständig, hier Miriam Zeinet und Michael Mohr.
Im Bahnhof ist das Bundespolizeirevier zuständig, hier Miriam Zeinet und Michael Mohr.
28.09.2016

Bundespolizei reagiert auf Migranten-Zuzug - Pforzheimer Revier wird nicht geschlossen

Pforzheim/Karlsruhe. Befürchtungen, das Bundespolizeirevier Pforzheim – also zuständig für den Großbereich Bahn/Bahnhof – werde zum 1. Oktober aufgelöst, wird von der übergeordneten Inspektion in Karlsruhe dementiert. „Die Beamten verrichten weiterhin den Dienst in Pforzheim“, so Sprecher Sascha Roth auf PZ-Anfrage. Auch das Bundespolizeipräsidium in Potsdam dementiert das in internen Kreisen kursierende Gerücht des Rückzugs aus der Fläche energisch.

Ich glaub’ denen sogar“, sagt Heiko Teggatz, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) mit der Zuständigkeit Bundespolizei. Zur PZ sagt er: „Die haben für solche Organisationsänderungen überhaupt keine Zeit“ – wenn der Bundespolizei etwas auf den Nägeln brenne, seien es die Themen Migration und Terrorismus. Teggatz: „Und das vor dem Hintergrund, dass 7000 Planstellen fehlen“ und es drei Jahre daure, um den Nachwuchs verwendungsfähig auszubilden.

Möglich sei durchaus, dass interne Prioritätenlisten erstellt würden – und da sei der Stuttgarter Hauptbahnhof natürlich eine neuralgischere Stelle als das kleine Pforzheimer Pendant. Möglich sei weiter, dass Bundespolizeiinspektionen wie Karlsruhe oder die Direktion in Stuttgart Personal an die Direktion München abgeben müssten – ein Hotspot der Migration.Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.