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Erik Schweickert tritt wieder als FDP-Bundestagskandidat an.
Erik Schweickert tritt wieder als FDP-Bundestagskandidat an. © Ketterl
06.07.2012

Bundestagswahl 2013: FDP steht fast einhellig hinter Erik Schweickert

Pforzheim. Die Liberalen nominieren ihren bisherigen Abgeordneten für die Bundestagswahl 2013. Er erhielt 41 von 42 Stimmen. Nach der Wahl sprach Schweickert von einem „sehr guten Ergebnis“.

Nein, zittern hat Erik Schweickert nicht müssen. Der FDP-Kreisverband Pforzheim/Enzkreis stellte sich auf seiner Wahlkreiskonferenz am Freitagabend in „Ketterers Braustüble“ in Pforzheim nahezu einmütig hinter den Bundestagsabgeordneten aus Niefern. Mit 41 von 42 gültigen Stimmen bei einer ungültigen Stimme (Verwendung des falschen, nämlich für die anschließende Delegiertenwahl vorgesehenen Stimmzettels) stellten die Liberalen den vor wenigen Wochen 40 Jahre alt gewordenen Schweickert zum dritten Mal in Folge als Kandidat für die Bundestagswahl auf, die voraussichtlich Mitte oder Ende September 2013 stattfinden wird. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Schweickert, „wir haben ja auch die eine oder andere Entscheidung treffen müssen, die an der Basis nicht so populär war“

Vor der Wahl hatte der Professor für Weinwirtschaft und verbraucherpolitissche Sprecher seiner Fraktion eine Bilanz seiner Arbeit im Bundestag gezogen, dem er seit 2009 angehört. Dass Deutschland heute wirtschaftlich so gut dastehe, gehe auf die Regierungsbeteiligung der FDP zurück. Er sprach sch gegen Eurobonds aus, weil dadurch Deutschland für die Schulden anderer Länder hafte, die nicht gut gewirtschaftet hätten. In seinem eigenen Fachgebiet verwies er unter anderem auf Erfolge im Kampf gegen Telefonabzocke und Schadstoffe in Spielzeug. Der FDP-Kreisvorsitzende Hans-Ulrich sprach die Notwendigkeit an, einen guten Listenplatz für Schweickert zu erreichen. Man müsse kein Pessimist sein, um zu glauben, dass es wohl keine 15 baden-württembergischen FDP-Bundestagsabgeordneten mehr geben werde.