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„Kunterbunt“ ist der Titel des Musicals, das die Kinder in der Stadtkirche aufführen. Foto: Seibel

Bunte Feier zwischen Enz und Nagold: Kinder bringen Stadtkirche zum Klingen

Pforzheim. Wenn alles gut läuft, also nach Plan der neu gegründeten Friedensgemeinde, haben die Menschen und Mitglieder am Wochenende ein letztes Mal zwischen Stadtkirche und Gemeindehaus gefeiert. Denn schon im September könnten die Abrissbagger anrollen, um Platz schaffen für das neue Innenstadtzentrum der Friedensgemeinde an der Rennfeldstraße.

Langfristig könnte sich damit der Charakter des ganzen Viertels zwischen Enz und Nagold ändern, und Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger hofft nicht nur auf eine rege Nutzung des neuen Hauses und eine Erleichterung durch neue, kurze Wege, sondern auch „dass wir den Platz um die Stadtkirche mit Leben füllen“.

Überaus lebendig gestaltete sich auch das Fest am Sonntag, das mit einem Gottesdienst begann, in dem Gölz-Eisinger die Gemeindemitglieder unter anderem zu mehr Achtsamkeit und gesunder Gelassenheit aufrief. Es habe so mancher schon sein Leben verpasst, weil er zuviel Aufmerksamkeit darauf gelenkt habe, was nicht perfekt sei.

Ziemlich nah dran an „perfekt“ war allerdings das eindrucksvolle Musical „Kunterbunt“, das in der Stadtkirche aufgeführt wurde. Weit mehr als 100 Kinder hatten sich daran beteiligt, die das Sommerabschlussprojekt der Singschule und des Projekts „Singen im Kindergarten“ von Sabrina Keller und der Kantorin Heike Hastedt bildet.

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