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Der Brexit im Fokus einer Unterrichtsstunde: Gunter Krichbaum (links) und Schulleiter Martin Hofffmann. Foto: Frommer
Der Brexit im Fokus einer Unterrichtsstunde: Gunter Krichbaum (links) und Schulleiter Martin Hofffmann. Foto: Frommer
11.02.2019

CDU-Abgeordneter Krichbaum informiert zur europäischen Geschichte an der Fritz-Erler-Schule

Intensive Impulse: Der Brexit und seine unabsehbaren Folgen, der weiter schwelende Russland-Ukraine-Konflikt, die Finanzierung Europas und die weltweite Hochkonjunktur der nationalen Egoismen zählten zu den zentralen Themen, die Gunter Krichbaum (CDU), der Vorsitzende des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag, anlässlich des vorverlegten EU-Projekttags in der Fritz-Erler-Schule referierte.

Nach einer kurzen Anmoderation durch Schulleiter Martin Hoffman, verfolgten knapp 60 Schüler den eloquenten Vortrag Gunther Krichbaums. Der Bundestagsabgeordnete vertiefte zunächst den Kenntnisstand seiner Zuhörer mit kurzen, aber prägnanten Informationen zur europäischen Geschichte. Er spannte den Bogen von der Montanunion über die von Deutschland, Frankreich, den Benelux-Staaten und Italien 1957 geschlossenen Römischen Verträge bis zum zentralen Freiheitsgedanken als Triebfeder der EU-Zugehörigkeit vieler osteuropäischer Staaten.

Mit Blick auf die höhere Geburtenrate katholischer Familien in Nordirland und auf die ohnehin mit einem EU-Verbleib sympathisierenden Schotten führte er weiter aus, die Tories müssten „aufpassen, dass sie nicht mit Großbritannien ins Bett gehen und mit Little England aufwachen“.

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