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Groß war die Enttäuschung, als Marianne Engeser im Jahr 2016 ihr Landtagsmandat verlor. Nun steht fest: Sie wird nicht noch einmal kandidieren. Auf dem Foto umarmt Susanne Verweyen-Mappus Marianne Engeser (links). Peter Engeser (rechts) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum sind konsterniert.  Foto: Ketterl 

CDU-Fraktionsvorsitzende Marianne Engeser hat Entscheidung über Kandidatur für Landtagswahl in Baden-Württemberg gefällt

Pforzheim. Die Pforzheimer CDU-Fraktionsvorsitzende Marianne Engeser wird nicht als Kandidatin bei den kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg antreten. Das verkündete die Stadträtin aus Pforzheim am Freitagmittag in einem Bericht an die Presse. Aufgrund vieler Rückfragen aus dem politischen und privaten Umfeld und beginnenden medialen Spekulationen erschien der Politikerin eine Erklärung zur möglichen Kandidatur bei der kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg nun sinnvoll.

"Bei den in den nächsten Wochen mit Regionalkonferenzen beginnenden Nominierungsveranstaltungen innerhalb der CDU werde ich nicht als Kandidatin zur Verfügung stehen, obwohl ich bis zum Jahre 2016 sehr gerne und mit ganzer Hingabe das Amt als Landtagsabgeordnete für die Menschen in unserem Wahlkreis ausgeübt habe", so Engeser.

Diese Entscheidung habe sie sich nicht leicht gemacht, heißt es, und es sei ein Ergebnis einer intensiven Diskussion mit ihrer Familie und Freunden aus dem politischen und privaten Bereich.

Gemeinderatsposten hat Priorität

"Meine politischen Aufgaben als Vorsitzende der CDU-Fraktion und Gemeinderätin in Pforzheim, die ich mit Freude ausübe, erfordern die vollkommene Konzentration auf die kommenden Herausforderungen in unserer Stadt. Mit einem Landtagsmandat könnte ich schon zeitlich diesem Amt nicht in dem notwendigen Maß gerecht werden, wie ich es mir wünsche", erklärt Engeser als Hintegründe.

Neben weiteren ehrenamtlichen Aufgaben erfordern auch die Tätigkeiten als Stellvertrende Landesvorsitzende der Frauen-Union Baden-Württemberg sowie als Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins in den nächsten Jahren verstärkt das Engagement der Politikerin. Auch das sei ausschlagebend für ihrer Entscheidung gewesen.