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Marianne Engeser bleibt Vorsitzende der CDU-Fraktion. 
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Bernd Grimmer bleibt Vorsitzender der AfD-Fraktion. 

CDU und AfD stellen Weichen für Arbeit im neuen Gemeinderat

Pforzheim. Es gibt so manche neue Gesichter in den Gemeinderatsfraktionen der CDU und der AfD – an ihrer jeweiligen Spitze bleibt allerdings alles wie gehabt. Marianne Engeser (CDU) und Bernd Grimmer (AfD) sind bei Wahlen als Vorsitzende bestätigt worden. Das haben diese beiden Fraktionen nun in Pressemitteilungen bekanntgegeben.

Auch der bisherige stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schick wird nach dem Votum seine Arbeit in dieser Funktion fortsetzen. Neu in die Führungsmannschaft wurde Jörg Augenstein als stellvertretender Fraktionsvorsitzender gewählt.

Engeser bedankte sich für das Vertrauen und stellte einige organisatorische und inhaltliche Eckpunkte der Arbeit für die kommende Ratsperiode vor. „Die CDU-Gemeinderatsfraktion nimmt mit nun acht Gemeinderäten eine etwas andere Rolle im neuen Gemeinderat an. Sie wird aber eine sachlich-konstruktive Linie im Gemeinderat zum Wohle unserer Stadt unterstützen“, so Engeser. Die CDU-Gemeinderatsfraktion werde in einer Klausurtagung die Ziele der kommenden Jahre erarbeiten, um sie in der Gemeinderatsarbeit umzusetzen.

„Nicht mit kleinen Schritten werden wir Pforzheim voranbringen, sondern nur mit dem Mut zu Veränderungen“, beschreibt die neugewählte Fraktionsvorsitzende die kommenden Aufgaben.

Die nach der letzten Gemeinderatswahl von vier auf sechs Sitze gewachsene AfD-Fraktion hat als stellvertretenden Vorsitzenden Alfred Bamberger gewählt. Er und Grimmer sind zugleich Sprecher des Kreisverbands und wollen dadurch eine gute Vernetzung mit der Parteibasis sicherstellen können. Im September wollen sich die AfD-Gemeinderäte in einer Klausurtagung treffen, um über die Umsetzung ihres Wahlprogramms in die anstehende praktische Gremienarbeit zu beraten. Grimmer und Bamberger zeigen sich überzeugt, dass die AfD-Fraktion als geschlossene und schlagkräftige Mannschaft zusammenfinden werde – „im Gegensatz zu dem Rülke’schen Gemischtwarenladen“, mit dem der FDP-Chef sein Stimmengewicht weit über das Wahlergebnis hinaus zu erhöhen trachte.