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07.12.2015

CDU-Bundestagsabgeordnetee Gunther Krichbaum betont Präsenz in Berlin

Pforzheim. Mit Unverständnis reagiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum auf eine Passage in einem PZ-Artikel vom vergangenen Samstag. Darin hieß es: „Zumindest laut einer Kennzahl ist Gunther Krichbaum in Berlin nicht sehr präsent: Im Jahr 2014 hielt er drei Reden im Bundestag, 2015 waren es bislang zwei. Zum Vergleich: Seine Pforzheimer SPD-Kollegin Katja Mast trat dieses Jahr sechsmal ans Redepult.“

Es müsse offensichtlich immer wieder erklärt werden: „Die Ausschüsse des Bundestages arbeiten unterschiedlich“, so Krichbaum. So sei der Europaausschuss ein sogenannter Querschnittsausschuss, der sich mit allen europapolitisch relevanten Fragen beschäftige. „Allerdings finden bei uns keine Gesetzesberatungen mit den damit verbundenen Debatten im Plenum statt. Das ist der Grund, warum die Mitglieder des Europaausschusses generell selten eine Rede im Plenarsaal halten.“

Dies heiße nicht, dass er in Berlin nicht präsent sei, im Gegenteil: „2014 und 2015 habe ich in Berlin an keinem einzigen Tag gefehlt, von einem privaten Trauerfall einmal abgesehen.“ Sein Terminkalender sei in jeder Sitzungswoche prall gefüllt: „Ob Besuche von ausländischen Parlamentariern oder Regierungsvertretern, bereits 51 Sitzungen des Europaausschusses im Jahr 2015, Diskussionen mit Besuchergruppen aus der Region oder die Teilnahme an Fachsymposien zu Fragen der Europapolitik: Kürzer als 12 bis 14 Stunden ist mein Arbeitstag nie.“