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OB-Wahl in Pforzheim

Nicole Kälber,  1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft
Nicole Kälber, 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft
05.04.2017

CDU-Kandidat Peter Boch zu Besuch bei der Interessengemeinschaft Wihö

Pforzheim. Das Märkte- und Zentrenkonzept mit seinen Beschränkungen für innenstadtrelevante Sortimente auf der Wilferdinger Höhe gelte es neu auszurichten, bei der im Zuge der Haushaltskonsolidierung erhöhten Gewerbesteuer werde es mit ihm eine klare Senkung geben – und das Citymarketing der Wirtschaftsförderung WSP müsse die gesamte Stadt im Blick haben: Was CDU-Kandidat Peter Boch am Mittwoch beim Unternehmerfrühstück der Interessengemeinschaft Wihö zu sagen hatte, war Balsam für die Höhe.

Besonders seit dem Beschluss des Gemeinderats, das Wachstum von Pforzheims größtem Gewerbegebiet zu begrenzen, sieht man sich dort mitunter als Buhmann für die Probleme der City. Boch äußert dann auch Zweifel daran, dass das Projekt Innenstadt-Ost den gewünschten Erfolg bringt. Auch wenn er nicht sagen könne, was sich angesichts des Fortgangs noch beeinflussen lasse, ist er nicht nur mit Blick auf die Kommunikation sicher: „Ich hätte es anders gemacht.“ Dass die CDU-Fraktion eine tragende Säule der kritisierten Maßnahmen war und ist, kommentiert der gut gelaunte 36-Jährige mit: „Ich kandidiere als OB, nicht als CDU-Gemeinderatsfraktionsvorsitzender.“

Passend zu einer aktuellen Pressemitteilung setzt Boch im „arCuisine“ der Arcus-Klinik noch einen weiteren Punkt seines Wahlkampfs: Er woll die gesamte Vereinsförderung zusammen mit den Verantwortlichen auf den Prüfstand stellen, „um deren unersetzliche ehrenamtliche Arbeit gezielt und nachhaltig zu fördern“. Darüber hinaus würde er auch das Thema „Koordinationsstelle Ehrenamt“ erneut auf die Agenda setzen. Jeder Cent, der in die Vereinsförderung fließe, sei eine „Investition in die Zukunft unserer Stadt, die sich rechnet“, so Boch.