nach oben
11.11.2016

CDU-Nachwuchs bereit anzupacken

Pforzheim - „Junge Union triumphiert bei der Jugendgemeinderatswahl“, so hieß es in den Tagen nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses in der lokalen Presse. Mit 13 von 20 Mitgliedern des neuen Gremiums stellt die Fraktionsgemeinschaft aus Schüler Union und Junger Union fortan die absolute Mehrheit im Jugendgemeinderat. Um für die zukünftigen Aufgaben gewabnet zu sein, stellte sich der CDU-Nachwuchs neu auf. So wurde Leon Lichtwer einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Fraktion gewählt. Ihm zur Seite stehen künftig der im Amt bestätigte Wolf Klinzing und die neue Jugendgemeinderätin Zoe Zinser.

Der ehemalige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Niklas Finger begründet den Personalwechsel damit, dass die 13-köpfige SU/JU-JGR Fraktion bereits Ideen für die Arbeit des neuen Jugendgemeinderates konzipiert. „Das Wichtigste für mich ist die schnellstmöglichste Umsetzung der Wahlziele der Fraktionsmitglieder. So werden wir unteranderem damit beginnen, einen Vorschlag für die Renovierung des Skateplatzes im Arlinger zu entwerfen“, fasst der neue Fraktionsvorsitzende Lichtwer die Aufgabenstellung zusammen. Der letzte Jugendgemeinderat habe sehr viel Zeit gebraucht, um sich an die Gremienarbeit zu gewöhnen. Dies soll nun vermieden werden, ergänzt Wolf Klinzing. Man wolle die „Neulinge“ schnell einarbeiten um die anstehenden Aufgaben gemeinsam meistern zu können, so Klinzing weiter. Nach Auffassung des jetztigen stellvertretende Vorsitzenden des Jugendgemeinderates Markus Fischer sei es offensichtlich, dass es in der Goldstadt sehr viel Potenzial jedoch auch Handlungsbedarf gibt. Am aller Wichtigsten sei es aber dabei, die Wünsche und Anregungen der Jugendlichen nicht nur als leere Worthülsen im Raum stehen zu lassen, sondern sich an die Arbeit zumachen und die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten. Fischer und Lichtwer betonen abschließend, dass es „nun gilt an den richtigen Stellschrauben zu drehen und das Versprochene in die Tat umzusetzen - wir sind bereit anzupacken. Denn die Pforzheimer Jugend habe mit der Wahl ein klares Signal gesetzt und das Ergebniss stehe ganz klar auch als Sinnbild für die hervoragende Arbeit der Jungen Union und Schüler Union."