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Jörg Augenstein will 1. Bürgermeister in Pforzheim werden. 
Jörg Augenstein will 1. Bürgermeister in Pforzheim werden.  © Seibel
27.05.2016

CDU-Stadtrat Jörg Augenstein will in Pforzheim Erster Bürgermeister werden

Jörg Augenstein will Erster Bürgermeister der Stadt Pforzheim werden. Der 51-jährige Stadtrat, der seit 2009 die CDU im Gemeindeparlament vertritt, gab am Freitag seine Kandidatur für die Nachfolge von Roger Heidt bekannt, der als OB-Stellvertreter bekanntlich ausscheiden und ab Oktober neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim werden wird.

„Pforzheim steht vor spannenden und herausfordernden Aufgaben. An der weiteren Entwicklung meiner Heimatstadt möchte ich gerne an einer richtungsweisenden Stelle entscheidend mitwirken“, erklärte Augenstein einen seiner Beweggründe, wieso er für das Amt des Ersten Bürgermeisters kandidiere.

Mit seiner Kandidatur, so stellte der 51-Jährige auch klar, sei jedoch keineswegs automatisch die Normierung durch die CDU-Fraktion verbunden, die das Vorschlagsrecht für den Posten als OB-Vize besitzt und deren Entscheidung Augenstein natürlich respektieren wird: „Ich möchte mich dem Auswahlverfahren meiner Fraktion stellen und die Kolleginnen und Kollegen von mir als dem geeigneten Kandidaten überzeugen“, sagt Augenstein.

Dass vor ihm bereits der frühere Pforzheimer Polizeichef Burkhard Metzger seinen Hut in den Ring geworfen hat, sieht Augenstein positiv: „Ich schätze Herrn Metzger nicht nur menschlich, sondern auch in seinem beruflichen Wirken. Für das Auswahlverfahren wie für den demokratischen Entscheidungsprozess insgesamt kann es nur von Vorteil sein, wenn Kandidaten mit unterschiedlichen Profilen antreten, die sich jedoch beide voll mit Pforzheim identifizieren und ihre Stadt voranbringen wollen“, erklärt Augenstein.

Nicht nur als Sprecher seiner Fraktion im Wirtschafts- und Sportausschuss, so steht es in der Augenstein-Pressemitteilung, sei der Stadtrat "über Partei- und Fraktionsgrenzen hinaus als verlässlicher Kollege und Ansprechpartner respektiert und geschätzt". Der 51-jährige Geschäftsführer eines Brötzinger Familienbetriebes ist auch langjähriger Vorsitzender der Schiedsrichtervereinigung Pforzheim, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises und Organisator zahlreicher regionaler Veranstaltungen. In den letzten Wochen und Monaten, so erzählt Augenstein, sei er von den Menschen verstärkt auf eine mögliche Bewerbung als Bürgermeister angesprochen worden. Mit seinen 51 Jahren verfüge der Brötzinger zudem noch über das Alter, um zwei volle Amtsperioden das Amt des Bürgermeisters ausüben zu können.

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