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Studenten wie Paul Steve und Jens Wehrstein (Zweiter und Dritter von links) informieren sich bei Martin Trump (links), Rüdiger Retzlaff und Cornelia Günther, den Vertretern der Birkenfelder Firma Stratec, über berufliche Möglichkeiten.
Studenten wie Paul Steve und Jens Wehrstein (Zweiter und Dritter von links) informieren sich bei Martin Trump (links), Rüdiger Retzlaff und Cornelia Günther, den Vertretern der Birkenfelder Firma Stratec, über berufliche Möglichkeiten.
Beim „X-Day“, der Firmenkontaktmesse der Hochschule, herrscht geschäftiges Treiben. 74 Firmen strecken in diesem Semester ihre Fühler nach den angehenden Absolventen aus. Ketterl
Beim „X-Day“, der Firmenkontaktmesse der Hochschule, herrscht geschäftiges Treiben. 74 Firmen strecken in diesem Semester ihre Fühler nach den angehenden Absolventen aus. Ketterl
06.12.2016

Campus-X bietet erste Schritte ins Berufsleben

In den Sälen, Gängen und Gebäuden der Hochschule herrscht zwischen und während den Vorlesungen immer ein gewisses Maß an Trubel und Betriebsamkeit. Doch wenn einmal pro Semester die Firmenkontaktmesse „X-Day“ stattfindet, wird das rege Treiben auf die Spitze getrieben. So auch gestern zur mittlerweile 27. Auflage der Firmenschau.

74 Unternehmen waren zu Gast, darunter große Konzerne wie Bosch und Porsche. Doch auch regionale Firmen wie die Witzenmann GmbH oder die Stratec AG versuchten, den Studierenden den Einstieg ins Berufsleben so schmackhaft wie möglich zu machen. Für die rund 2000 studentischen Messe-Besucher boten sich im Gespräch mit den Firmen neben allgemeinen Informationen auch tatsächliche Perspektiven. Während sich die jüngeren Semester eher für Praktika oder Stellen für Werkstudenten interessierten, suchten die Studis aus den höheren Semestern nach einem Platz für ihr Praxis-Semester. Ihre Bewerbungen konnten sie direkt an den Firmenständen abgegeben.

Geplant und umgesetzt wird die Messe von Campus X, der studentischen Initiative des Förderer- und Alumnivereins der Hochschule. Deren Organisationsleiterin Claudia Robitschko studiert Einkauf und Logistik, war aber als Mitglied des Vorstandes für Campus X auf der Messe unterwegs. Uniform, wie alle Mitglieder der Initiative, ganz professionell in Blazer und gut zu erkennen an der knallig-orangfarbenen Krawatte, sorgte sie inmitten des lautstarken Treibens mit ihren Kommilitonen für einen reibungslosen Ablauf: „Einige von uns waren bereits gestern Abend hier und haben mit angepackt. Heute Morgen ging es dann mit dem Aufbau weiter.“

Mit Glühwein für die gute Sache

Neben der Arbeit in eigener Sache hat es sich die Gruppe zur Aufgabe gemacht, bei jeder Messe Geld für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. In diesem Semester verkauften die Studis mit den knalligen Krawatten gebrannte Mandeln und heißen Glühwein. Die Einnahmen kamen dem Stadtjugendring zugute.

Nach Ansicht von Ulrich Jautz hätte es die Messe kaum besser laufen können. Laut dem Rektor der Hochschule sei der „X-Day“ vor allem eines: „Das ist eine hervorragende Möglichkeit für die Studierenden, sich ein Karrierenetzwerk aufzubauen.“ Außerdem sei die Messe eine der größten ihrer Art, mit hohem Renommee und über den Enzkreis hinaus bekannt. Auch die Firmen profitierten vom „X-Day“: „Hier können sie ihre Führungskräfte von morgen kennenlernen.“

Von Studenten für Studenten

Zwei dieser möglichen Führungskräfte sind Annika Brecht und Salim Rettig. Beide studieren International Business und sehen auf der Messe einen Mehrwert für sich und ihre Mitstudenten: „Toll ist, dass man hier direkte Ansprechpartner hat, bei denen man sich über die Firmen informieren kann.“ Das sei auch viel persönlicher als ein Gespräch per Telefon. Wo es die beiden hinzieht, sei noch offen, doch kämen auch international agierende Firmen durchaus infrage.