nach oben
Lange Staus auf der Autobahn und in der Innenstadt waren die Folge eines Unfalls, bei dem am Freitagmittag ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. © Ketterl
01.07.2011

Chaos auf Autobahn: Drei Unfälle nacheinander

PFORZHEIM. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste ein Motorradfahrer nach einem Unfall auf der A 8 zwischen Pforzheim-West und Nöttingen mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Er war bei Starkregen und Hagel ins Schleudern geraten und mit dem Kopf gegen einen Lastwagen sowie einen Pkw geprallt. Die Autobahn musste nach Polizeiangaben voll gesperrt werden, es bildeten sich lange Staus durch die Pforzheimer Innenstadt. Auch ein hinzu kommender Krankenwagen hatte einen Unfall.

Bildergalerie: Lange Staus nach Unfällen auf der Autobahn

Der Motorradfahrer war zusammen mit einem anderen Motorradfahrer gegen 12.15 Uhr von Pforzheim West in Richtung Nöttingen vor der Nöttinger Senke unterwegs. Auf der Autobahn herrschte ein hohes Verkehrsaufkommen, sodass der 37-jähriger Motorradfahrer abbremste. Der hinter ihm fahrende 39-jährige Motorradfahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf ihn auf. Daraufhin stürzten beide und der 39-Jährige prallte zunächst gegen einen Audi, bevor er mit dem Kopf gegen einen Sattelzug stieß. Der 37-Jährige wurde leicht verletzt, der 39-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Stuttgart geflogen wurde. Beide Fahrer stammen nach Polizeiangaben aus Holland. Die Autobahn musste voll gesperrt werden, es bildeten sich lange Rückstaus und auch die Pforzheimer Innenstadt war total überlastet.

Der Rettungswagen, der an die Unfallstelle eilte, wurde ebenfalls in einen Unfall verwickelt. Ein schwarzer Audi war ihm aufgefahren. Allerdings konnte der Rettungswagen dennoch weiter fahren. Die zwei Sanitäter wurden leicht verletzt.

Gegen 14.30 Uhr ereignete sich erneut ein Unfall auf der A 8, dieses Mal auf der Gegenspur in Richtung Stuttgart. Nach ersten Erkenntnissen soll hier ein Motorrad auf regennasser Fahrbahn gestürzt sein. Auch hier sperrte die Feuerwehr die Fahrbahn kurzfristig, um auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen. PZ-news wird weiterhin aktuell berichten.

Der Sachschaden beim ersten Unfall liegt nach ersten Erkenntnissen bei 8000 Euro.

Der Verkehr staute sich in Richtung Stuttgart auf 10 km und in der Gegenrichtung auf etwa 14 km.

Leserkommentare (0)