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or dem Altar geht die Post ab: Der Boden bebt beim Gospel-Konzert in der Matthäuskirche. Foto: Seibel
or dem Altar geht die Post ab: Der Boden bebt beim Gospel-Konzert in der Matthäuskirche. Foto: Seibel
16.04.2018

Chor und Gospel-Star Terrance Kelly begeistern in der Matthäuskirche

Pforzheim. Terrance Kelly muss das Publikum mit Nachdruck daran erinnern: „Bei einem Gospelkonzert ist es vollkommen ok, in der Kirche aufzustehen und mitzuklatschen.“ Außerdem laut auszurufen: „Uuuh! Yes! Alright!“ Und wenn einem danach ist, sogar den Arm um seinen Sitznachbarn legen.

Die Menschen tun wie geheißen, die Lautstärke des 70-köpfigen Gospelchors füllt die Matthäuskirche bis in den letzten Winkel, so dass selbst die ehrwürdige Orgel dagegen nicht mehr ankommen würde. Vorn, zwischen Chor und Publikum, der Gospel-Star Kelly aus Amerika – einer von vier Profis, die für den Workshop am Hebel-Gymnasium angereist sind, dessen fulminanter Höhepunkt nach zwei Tagen harter Arbeit das Konzert in der Eiermann-Kirche im Arlinger war.

Auf deutscher Seite initiiert vom Hebel-Musiklehrer Daniel Joos, die Instrukteure geleitet vom Amerikaner Paul Kim, der inzwischen als Dirigent in Dänemark lebt und arbeitet. Schüler des Hebel-Gymnasiums aus den Klassen fünf bis zwölf haben an der Schulung teilgenommen, ebenso wie Mitglieder der katholischen Gemeinde Vaihingen/Enz. Die Konzertbesucher sind begeistert: Sie stehen oder sitzen, wippen im Takt und klatschen, vereinzelt sind sogar die angeforderten Zwischenrufe zu hören: „Uuhhh! Yes! Alright!“ Eine rhythmisch im Takt wippende Menge zwischen den Bänken, der Boden bebt, vorne am Altar, im Chor, geht die Post ab.

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